Dell zu Microsoft-Geräten: 'Sie sind Eisbrecher, wir bedienen Masse'

Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Bildquelle: Oracle PR / Flickr
Micheal Dell, CEO des von ihm gegründeten Herstellers, hat kein Problem mit der Tatsache, dass Microsoft immer mehr zum Konkurrenten auf dem Hardware-Sektor wird. Auf der hauseigenen Dell World-Konferenz sagte Dell, dass man ein "absolut freundschaftliches" Verhältnis zu den Redmondern pflege und die Surface-Hardware mit Windows 10 und damit das gesamte "Ökosystem" voranbringt.
Kritische Aussagen von Michael Dell in Richtung Microsoft waren bei seinem Podiumsgespräch mit Emily Chang von Bloomberg TV allerdings auch nicht zu erwarten, da Microsoft-CEO Satya Nadella direkt neben ihm auf der Bühne saß. Dennoch passen die Aussagen des Dell-Chefs ins Bild, da bereits andere Hardware-Hersteller sich ganz ähnlich geäußert haben.

Es geht natürlich um die immer intensiveren Bemühungen Microsofts auf dem Hardware-Sektor. Denn die Redmonder haben nicht nur die Surface-Tablets im Angebot, vor gut zwei Wochen hat man mit dem Surface Book auch ein Notebook vorgestellt. Wie GeekWire berichtet, betonte Dell, dass das freundschaftliche Verhältnis sich in der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen in Sachen Cloud sowie Windows äußert.

Von der Hardware der Redmonder fühlt man sich nicht bedroht, im Gegenteil: "Wenn ich mir ansehe, was Microsoft mit Windows 10 und der Surface-Produktfamilie macht, dann erkenne ich darin ein Vorantreiben von Windows 10 und damit der gesamten Plattform", sagte Dell. "Eigentlich bin ich davon sogar begeistert, weil davon das gesamte Ökosystem profitiert."

"Eisbrecher"

Einen Seitenhieb in Richtung Nadella konnte er sich aber nicht verkneifen: "Satya hat einige nette Produkte. Die Stückzahlen sind zwar nicht sehr hoch und die Preise zu hoch, aber sind großartig."

Das war aber nur halb ein Scherz, wie er gleich im Anschluss erläuterte: "Er bricht das Eis und wir kommen mit Produkten für die Masse." Das ist auch so etwas wie ein Fazit bzw. eine gute Zusammenfassung der Situation. Denn Microsoft will zwar erfolgreich sein, aber eben nicht zu erfolgreich bzw. gibt man sich mit dem Hochpreis-Markt zufrieden. Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Oracle PR / Flickr
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