Surface Book: Viel Lob der Tester für den - fast - ultimativen Laptop

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Das mit großer Spannung erwartete Surface Book konnten US-Medien in den vergangenen zwei Wochen testen und heute ist das Embargo für ihre Reviews gefallen, was natürlich bedeutet, dass die großen Seiten und Blogs allesamt ihre Tests freigeschaltet haben. Dabei gibt es viel Begeisterung, aber auch die eine oder andere kritische Stimme, was aber womöglich an den Erwartungen an den "ultimativen" Laptop liegt.

Ars Technica

Peter Bright, Microsoft-Experte der renommierten Technik-Seite Ars Technica, schreibt zu Beginn seines (sehr ausführlichen) Tests, dass das Surface Book jenes Gerät sei, das er von Microsoft sehen wollte, seit sich das Unternehmen 2012 auf das "Surface-Abenteuer" eingelassen hat. Bright meint damit Qualität, Materialien und Design, denn das Surface Pro ist und bleibt letztlich ein Tablet mit all seinen Limits.

Grundsätzlich sei die Nähe zum MacBook nicht leugnen, was aber als Lob zu sehen ist, Bright meint damit u. a. das Metal-Chassis und das "schnittige und schlanke Design", all dieses Elemente lobt Ars Technica überschwänglich. Gleiches gilt für den "großartigen Bildschirm", viel Positives schreibt Bright auch zu Keyboard und Touchpad, diese seien die "besten ihrer Klasse", zumindest das Gefühl betreffend. Nicht ganz so zufrieden ist er dagegen in Sachen Keyboard-Layout.

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Bemängelt wird auch das Fehlen einer eigenständigen GPU in der Basis-Ausführung (das die Tester bekommen haben), auch Windows Hello wird noch nicht unterstützt. Zudem sei es "schrecklich" teuer. Besonders schlimm bei den Testgeräten waren "merkwürdige" Fehler beim Abnehmen des Bildschirms.

The Verge

Tom Warren von The Verge, meint, dass das Surface Book fast das ultimative Notebook sei, aber eben nur fast. Beispielsweise bemängelt Warren einige Besonderheiten des Geräts, vor allem weil Microsoft offenbar den Drang verspürt hat, einige Dinge einfach anders machen zu müssen.


So sei es etwas seltsam, dass das Seitenverhältnis 3:2 beträgt und nicht 16:9 oder 16:10 wie bei den meisten Laptops. Das sei gewöhnungsbedürftig und nicht optimal zum Anschauen von Filmen, beim Lesen von Webseiten sei es aber ein Segen. Und da er viel im Netz liest, habe er sich in diesen Formfaktor schlussendlich doch "verliebt", das gelte auch für die Farbwiedergabe und die Blickwinkel-Unabhängigkeit.

Die Höchstnote vergibt The Verge in einer für viele oder alle Nutzer besonders wichtigen Kategorie: der Akkulaufzeit. Microsoft gibt hier an, dass es zwölf Stunden sind (im Laptop-Modus), The Verge hat bei seinem standardisierten Akku-Test sogar fast 13 Stunden herausbekommen.

Engadget

Dana Wollman von Engadget ist ebenfalls voll des Lobs und titelt bereits "Der ultimative Laptop, auch wenn er nicht perfekt ist". Das gelte aber generell für jedes Produkt, somit hebe das Surface Book die Latte für die Konkurrenz durchaus an. Auch hier heißt es: "Ich würde es schon alleine aufgrund der Akkulaufzeit empfehlen." Aber: Das gelte nicht bei der Tablet-Nutzung, da die Laufzeit in diesem Fall auf ein Viertel reduziert ist.

Als Tablet ist das Gerät "beeindruckend leicht", als Laptop dafür im Vergleich zu anderen Laptops gefühlt etwas schwerer. Das Scharnier sei zwar eine clevere (wenngleich etwas wacklige) Sache, dadurch wirke das Surface Book aber auch dicker als es ist bzw. sein müsste. In Sachen Performance gebe es nichts zu bemängeln, das Gerät biete "jede Menge PS".

ZDNet

Mary Jo Foley von ZDNet hat einen zurückhaltenden und verhältnismäßig kurzen Test verfasst. Wie fast alle Tester stellt auch sie sich die Frage nach dem "ultimativen" Laptop und ob es die "Traum-Maschine" ist. Die kurze Antwort lautet auch hier: "In mancher Hinsicht ja, in mancher nein." Viel Lob gibt es für Design, Bildschirm und Performance, doch Foley meint, dass sie einen echten Laptop vorgezogen hätte, also auf das abnehmbare Tablet verzichten kann.

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