Apple wirft über 250 Datensammler-Apps aus seinem iOS-App Store

Apple, Apps, App Store, Appstore Bildquelle: Apple
Der Computerkonzern Apple hat auf einen Schlag eine ganze Reihe von Anwendungen aus seinem App Store geworfen. Dem ging voraus, dass Sicherheitsforscher aufdeckten, dass von diesen verschiedene Nutzerdaten gesammelt wurden, die eigentlich unter Verschluss bleiben sollten.
Wie Apple in einer Stellungnahme mitteilte, hätten die fraglichen Apps ein Werbe-Framework des externen Dienstleisters Youmi verwendet. Dieses sorgte für die Einblendung von Anzeigen, mit denen die Entwickler ihre Arbeit finanzieren wollten. Allerdings verwendet das Framework sogenannte Private-APIs, deren Einsatz Drittentwicklern laut den Vertragsbestimmungen des App Stores eigentlich untersagt ist.

Praktische Apps für die Apple WatchPraktische Apps für die Apple WatchPraktische Apps für die Apple WatchPraktische Apps für die Apple Watch

App-Entwickler dürfen in ihren Anwendungen für iPhones und iPads lediglich auf die dokumentierten APIs zurückgreifen, die Apple explizit freigegeben hat - und das aus guten Gründen. Zum einen wird bei Private-APIs nicht sichergestellt, dass Änderungen stets auch so durchgeführt werden, dass alle App-Entwickler davon mitbekommen und ihre Codes entsprechend anpassen können, um Probleme zu vermeiden. Zum anderen können diese Funktionen bereitstellen, die Apple in der Software von Drittanbietern auf seiner Plattform nicht sehen will.


Und genau dies war hier der Fall. Denn das Youmi-Framework erhob verschiedene Daten auf den Geräten und übermittelte sie an den Betreiber des Werbenetzwerkes. Dazu gehörten unter anderem die Apple-ID - also die Kennung des Nutzers, die Seriennummern der Geräte und auch die Zahl der Installierten Apps. Es ging also um Informationen, die für die Marktforschung nützlich sind und bei denen die Nutzer nicht über die Übermittlung informiert wurden.

Insgesamt wurden von Apple 256 Apps identifiziert, die das Youmi-Framework einsetzten. Die meisten von ihnen stammten aus China und zusammengenommen kamen sie auf etwas mehr als eine Million Downloads - waren auf der Plattform also nicht allzu weit verbreitet. Bei der üblichen Prüfung eingereichter Apps war hier offenbar nicht aufgefallen, dass unerlaubte Bestandteile zum Einsatz kamen.

Wie Apple nun mitteilte, seien alle fraglichen Angebote aus dem App Store entfernt worden. Weiterhin sollen nun auch bei der Prüfung neuer Apps die Warnlichter angehen, wenn das Youmi-Framework in diesen eingesetzt wird. Dann werden sie gar nicht erst freigeschaltet. Apple, Apps, App Store, Appstore Apple, Apps, App Store, Appstore Apple
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