Windows 10 kann Abwärtstendenz am PC-Markt vorerst nicht stoppen

Windows 10, Medion, ALDI-Notebook, Windows 10 Notebook, Medion Akoya E6416, ALDI-Laptop Bildquelle: Medion
Der PC-Markt kennt in den vergangenen Jahren eigentlich nur eine Richtung: nach unten. Der große Hoffnungsträger für viele Hersteller ist und bleibt Windows 10, das Ende Juli erschienene Betriebssystem soll das Geschäft ankurbeln. Doch bisher gelang das nicht, laut aktueller Zahlen für das dritte Quartal sackten die Verkäufe erneut ab und das ganz ordentlich.

Noch keine Trendumkehr

Die weltweiten Verkäufe von PCs sind und bleiben ein immer wiederkehrendes Thema für all jene, die das "Ende" des PCs heraufbeschwören. Und die Zahlen für das dritte Quartal dieses Jahres scheinen den Pessimisten Recht zu geben. Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet (via New York Times), kommen gleich zwei renommierte Marktforschungsunternehmen zu diesem Schluss.

Gartner vermeldet ein Minus von 7,7%, das bedeutet 73,7 Millionen im dritten Quartal verkaufter (Windows-)PCs. Bei International Data Corp. (IDC) sieht das alles noch düsterer aus, dort kommt man auf 71 Millionen Einheiten und ein Minus im zweistelligen Bereich, nämlich 10,8%.

Gartner gibt die Schuld unter anderem Währungseffekten, die im derzeit starken Dollar begründet sind. Denn der Dollar hat in diesem Jahr im Vergleich zu einer Zusammenstellung der wichtigsten internationalen Währungseinheiten um 5,6 Prozent zugelegt, das hat auch Auswirkungen auf den globalen Handel und somit auch die PC-Verkäufe.

Optimismus für 2016

Laut Gartner habe der Windows 10-Start nur eine "minimale Auswirkung" gehabt, da die meisten Nutzer nur das Betriebssystem und nicht auch die Hardware aktualisiert hätten. Beide Marktforschungsunternehmen zeigen sich aber was das nächste Jahr betrifft optimistisch, laut Gartner werde sich die Situation 2016 stabilisieren, man sieht sogar Zeichen, dass wieder Wachstum möglich ist. Bei IDC äußert man sich ähnlich und ist, was "künftige Verkäufe" betrifft, zuversichtlich.

Siehe auch: Windows 10 - Microsoft startet PC-Abwrackprämie von bis zu 100 Euro Windows 10, Medion, ALDI-Notebook, Windows 10 Notebook, Medion Akoya E6416, ALDI-Laptop Windows 10, Medion, ALDI-Notebook, Windows 10 Notebook, Medion Akoya E6416, ALDI-Laptop Medion
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