Pixel C: Erste Tester mit Lob fürs Design und Zweifeln an Software

Pixel C, Google Pixel C, Google Tablet, Pixel C Tablet Bildquelle: Google
Der Suchmaschinenriese aus Kalifornien hatte gestern Abend mit denselben "Problemen" zu kämpfen wie zuvor Konkurrent Apple bei seinem iPhone-Event, nämlich dem Fehlen echter Überraschungen, da fast alle Informationen bereits im Vorfeld durchgesickert sind. Eine weitere Parallele: Beide Konzerne versuchen sich an so etwas wie einer Surface-Alternative, diese heißt bei Google Pixel C.
Das Pixel C ist bereits vor der offiziellen Enthüllung mit zahlreichen Details an die Öffentlichkeit gesickert. Interessant war deshalb vor allem, wie sich das 2-in-1-Android-Tablet, das man zur "Convertible"-Klasse zählt (daher auch Pixel "C"), im Hands-On schlagen wird. Und so viel vorweg: Uneingeschränkte Begeisterung liest sich anders.

Lob für das Design

Das Design wird von Ars Technica generell gelobt, das renommierte Blog schreibt, dass man gut die gelungene Designsprache des für das Google-eigene Chromebook Pixel verantwortlichen Teams erkennen könne. Interessant ist beim Pixel C vor allem das Keyboard(-Zubehör): Das bekommt einiges an Lob für seine großen Primärtasten. Diese werden auf "Kosten" der Funktionstasten ermöglicht, aber auch, weil ein Touchpad fehlt, vor allem letzteres wird von Ars stark bemängelt.

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Auch das Betriebssystem stellt man in Frage, denn obwohl Android besser für Touch geeignet ist, hätte man von den Apps her lieber Chrome OS gehabt, da viele Anwendungen nach wie vor nur "aufgeblasene Smartphone-Apps" seien. Insgesamt bezeichnet man das Pixel C als "klobig".

Preisfrage

Bei The Verge gibt es viel Lob für die verbaute Technik, diese wird als "beeindruckend" bezeichnet. Auch das Tippen sei auf dem Pixel C-Keyboard (nach einer gewissen Eingewöhnung) gut möglich. Die Frage, die man beim Ersteindruck nicht beantworten kann, ist aber jene nach dem Preis und ob sich das Gerät lohnt: Denn zusammen (Tablet plus Tastatur) kommt man auf 650 Dollar, dafür bekommt man schon einen ganz ordentlichen Laptop.

Engadget lobt das Design überschwänglich und schreibt, dass das Pixel C "wunderschön" sei, es wirke wie ein "kleiner Bruder des Chromebook Pixel". Insgesamt zeigt man sich "ziemlich beeindruckt."

Android 6.0: Business-tauglich genug?

Bei Wired interessiert man sich in erster Linie für die Software-Umsetzung und stellt sich die Frage, ob das Pixel C bzw. dessen Android 6.0 genug in Sachen Produktivität leistet. Denn für das Technik-Magazin ist klar, dass das Pixel C "in derselben Welt lebt" wie das Microsoft Surface, nämlich dem Versuch die Brücke zwischen Arbeit und Freizeit zu schlagen. Doch während dem Microsoft-Tablet die "gesamten Windows-Fähigkeiten" offen stehen, muss sich Marshmallow erst in der Geschäftswelt beweisen - und da lässt Wired tendenziell Zweifel anklingen.

Siehe auch: Pixel C - Google will mit erstem Tablet auf Surface-Territorium wildern Pixel C, Google Pixel C, Google Tablet, Pixel C Tablet Pixel C, Google Pixel C, Google Tablet, Pixel C Tablet Google
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