Google stellt Huawei Nexus 6P mit Android 6.0 vor - Preise ab 649 Euro

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Google und der chinesische Hersteller Huawei haben heute das neue Huawei Nexus 6P vorgestellt. Huawei wird erstmals zum Nexus-Partner und sorgt auch gleich dafür, dass es zum ersten Mal ein Google-Smartphone mit Metallgehäuse gibt. Im Grunde entspricht das Google Nexus 6P genau dem, was vorab schon bekannt geworden war - es ist ein gut ausgestattetes 5,7-Zoll-Phablet, das aber wohl alles andere als billig zu haben sein wird - mindestens 649 Euro sollen europäische Kunden dafür hinlegen.
Groß ist das Nexus 6P allemal, denn das hier verwendete OLED-Display bringt es auf eine Diagonale von 5,7 Zoll, wobei die Auflösung mit 2560x1440 Pixeln dafür sorgt, dass alle Inhalte sicherlich gestochen scharf erscheinen dürften. Die Pixeldichte liegt nämlich bei 518 Pixel pro Zoll, was ein enorm hoher Wert ist. Die Display-Abdeckung ist hier aus Gorilla Glass 4 gefertigt, dürfte also gut gegen Schläge und Kratzer gerüstet sein. Weil das Gehäuse aus Aluminium gefertigt ist, wird es hier leider kein Wireless-Charging geben. Huawei Nexus 6PGoogle Nexus 6P von Huawei - 5,7-Zoll-Phablet mit High-End-Spezifikationen Im Innern des Huawei Nexus 6P arbeitet der aus anderen aktuellen Flaggschiff-Smartphones bekannte Qualcomm Snapdragon 810 Octacore-SoC, der hier in der Version "2.1" verwendet wird, also nicht mehr die gleichen Hitzeprobleme aufweisen soll wie manch anderes Gerät. Die Taktrate liegt bei maximal 2,0 Gigahertz, fällt also minimal geringer aus als bei Modellen wie dem HTC One M9 oder dem Sony Xperia Z3+. Der Arbeitsspeicher ist mit drei Gigabyte recht üppig bemessen und es soll Speichervarianten mit 32, 64 oder 128 Gigabyte geben, wobei es keinen MicroSD-Kartenslot zur Erweiterung des internen Speichers gibt.

Was die Kameras angeht, so setzt man hier leider nicht auf den aus dem Huawei P8 und dem Huawei Mate S bekannten RGBW-Sensor mit 13 Megapixeln, sondern auf einen anderen Kamerasensor von Sony, der 12,3 Megapixel Auflösung bietet und 1,55 Mikrometer große Pixel mitbringt - etwas mehr als die sonst üblichen 1,4 Mikrometer. Damit soll der Chip mehr Licht aufnehmen können und somit bessere Fotos bei schlechter Ausleuchtung ermöglichen. 4K-Videos sind damit kein Problem, auf einen optischen Bildstabilisator muss man hier allerdings leider verzichten. Die Frontkamera bringt eine Auflösung von acht Megapixeln mit und bietet wie die rückwärtige Cam eine F/2.0-Blende.


Übrigens wird hier Slow-Motion-Aufzeichnung mit bis zu 240 Frames pro Sekunde unterstützt. Weil Google hier offensichtlich einen Schwerpunkt auf Fotografie und Videoaufnahmen legt, gibt es einige spezielle Kamera-Features. So lässt sich die Kamera automatisch per doppeltem Antippen des Power-Buttons direkt öffnen und es wird bei SloMo-Aufnahmen möglich sein, bestimmte Bereiche des Bilds auszuwählen, um sie verlangsamt abspielen zu lassen.

Ansonsten gibt es natürlich LTE-Cat.6-Support und Gigabit-WLAN, Bluetooth 4.2 und NFC. Das Gerät hat außerdem einen USB Type-C-Anschluss, so dass es nicht nur schnell geladen werden kann, sondern es auch keinerlei Rolle spielt, in welcher Ausrichtung man das Smartphone an sein Kabel anschließt. Hinzu kommt natürlich der prominente Fingerabdrucksensor auf der Rückseite, den Google als "Nexus Imprint" bezeichnet, wobei es auf der Front auch noch zwei breite Lautsprechergrills gibt, die auf den Nutzer ausgerichtet sind.

Huawei Nexus 6PHuawei Nexus 6PHuawei Nexus 6PHuawei Nexus 6P

Der Fingerabdrucksensor soll innerhalb von weniger als 600 Millisekunden den Nutzer erkennen und das Gerät entsperren können. Im Lauf der Zeit soll der Sensor zudem die Eigenschaften des individuellen Fingerabdrucks des Nutzers "lernen" und noch schneller und sicherer arbeiten können. Google und Huawei verpassen dem Nexus 6P außerdem einen speziellen Chip, der die divsen Sensoren auslagert und deutlich sparsamer arbeiten lassen soll, wenn es um die Erfassung von Bewegungen und ähnlichem geht.

Mit seinem 3450mAh großen Akku dürfte das Smartphone recht lange Laufzeiten erreichen, obwohl hier ein High-End-SoC verbaut ist. Das Gerät kann innerhalb von 10 Minuten durch eine Schnellladefunktion soweit geladen werden können, dass die Laufzeit um sieben Stunden verlängert werden kann. Das Gewicht des Geräts liegt hier bei 178 Gramm, während die Dicke wohl knapp 7,8 Millimeter beträgt.

Günstig wird das neue Google Nexus 6P von Huawei leider nicht. Das Gerät wird in den USA zwar zu Preisen ab 499 Dollar (zzgl. Steuern) erhältlich sein, hierzulande aber mindestens 649 Euro kosten - und somit selbst bei eingerechneten US-Steuern fast 200 Dollar teurer sein als in Europa. Die Version mit 64 GB internem Speicher soll für 699 Euro auf den Markt kommen, während die Variante mit 128 GB für sportliche 799 Euro startet. Zunächst startet der Verkauf per Vorbestellung nur in den USA - und dort exklusiv über den Google Store. Erst in den "kommenden Wochen" wird das neue Nexus-Flaggschiff auch in Deutschland bestellbar sein. Die Verfügbarkeit soll noch im Oktober gegeben sein.

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