Microsoft: Spiele-Sandkasten Project Spark wird komplett kostenlos

Microsoft, Spiel, Editor, Project Spark Bildquelle: Microsoft
Der Software-Konzern Microsoft hat sich für eine Neuausrichtung seiner Spiele-Entwicklungsplattform "Project Spark" entschieden. Diese soll zukünftig komplett kostenlos nutzbar sein. Nutzer der Plattform können daher bald alle Bestandteile von Spark frei verwenden.
Microsoft hatte das Projekt erstmals auf der Spielemesse E3 vorgestellt und es dann erst einmal in eine längere Beta-Phase gebracht. Vor gut einem Jahr erfolgte dann der offizielle Startschuss. Spark sollte die bisher bestehenden Grenzen zwischen Spiele-Entwicklern und -Nutzern verwischen, indem alle in einem Gaming-Editor eigene Bestandteile entwickeln und anderen anbieten können.


Eine Basis-Variante wurde dafür kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer weitergehende Module nutzen wollte, musste jeweils einen bestimmten Betrag zahlen. Letzteres wird in Kürze nicht mehr nötig sein. Wie Microsoft mitteilte, werde man die komplette Plattform ab dem 5. Oktober in allen Teilen frei zugänglich machen.

Wer bereits Geld überwiesen hat, um seine Möglichkeiten in dem Editor zu erweitern, muss aber nicht damit rechnen, dass dieses schlicht verfällt. In den Tagen nach der Umstellung sollen die noch bestehenden Guthaben an den jeweiligen Account im Microsoft Store transferiert werden. Der Betrag kann dann dort für Einkäufe verwendet werden, hieß es.

In Vorbereitung der Umstellung veröffentlichte Microsoft jetzt außerdem seine vorerst letzten bereits länger geplanten Erweiterungen der Plattform. Dies bedeutet, dass die Nutzer nun beispielsweise ein doppelt so großes Spielfeld bearbeiten können. Weiterhin gibt es über 200 neue Dinge, die in den eigenen Spielwelten eingesetzt werden können - darunter ein Drachen, ein Goblin-Warlord und neue Gebäude. Weiterhin wird es mehr Upload-Slots für Level-Entwickler geben.

Microsoft Project SparkMicrosoft Project SparkMicrosoft Project SparkMicrosoft Project Spark

Microsoft selbst werde sich zukünftig bei der Bereitstellung eigener Inhalte zurückhalten und dies komplett den Nutzern überlassen. Was das konkret heißt, muss sich noch zeigen. Denn ein Stück weit klingt dies schon so, als würde das Projekt in absehbarer Zeit aufgegeben. Seitens des Unternehmens will man es aber nicht danach klingen lassen, als hätte man es hier mit einem Misserfolg zu tun. Rund 200.000 User würden Spark inzwischen verwenden, hieß es. Täglich kämen hier derzeit außerdem einige hundert neu zusammengestellte Spiele oder Level auf der Plattform hinzu. Microsoft, Spiel, Editor, Project Spark Microsoft, Spiel, Editor, Project Spark Microsoft
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