4Chan: Die Hexenküche des Netzes hat jetzt einen neuen Besitzer

Russland, Meme, Wladimir Putin Bildquelle: Memebase
Das berühmt-berüchtigte Image-Board 4Chan ist verkauft worden. Der Gründer Christopher 'moot' Poole hatte sich bereits vor einiger Zeit aus der Hauptverantwortung im Tagesbetrieb zurückgezogen und gibt die Kontrolle nun endgültig ab. Sorgen müssen sich die Nutzer der Plattform allerdings nicht machen.
Denn Poole verkauft das Board nicht etwa an irgendein Unternehmen, bei dem es Gefahr liefe, kommerziell ausgeschlachtet und inhaltlich begradigt zu werden. Stattdessen legte der Gründer sein Projekt in die Hände von Hiroyuki Nishimura. Dieser ist der Gründer des japanischen Image-Boards Ni-channeru (2Channel), nach dessen Vorbild 4Chan überhaupt erst entstand. Dies spiegelt sich auch in einem der Schwerpunkte auf 4Chan wider, wo die diversen Figuren der japanischen Comic-Kultur eine wichtige Rolle spielen.

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"Hiroyuki ist im wahrsten Sinne des Wortes die einzige Person auf der Welt, die ebenso viel, wenn nicht sogar noch mehr Erfahrung im Betrieb einer anonymen, großen Community mit mehreren zehn Millionen Menschen hat, als ich", erklärte Poole. "Er ist der Urgroßvater von all dem." Ni-channeru startete bereits im Jahr 1999 - vier Jahre vor 4Chan.

Über die Details des Transfers wurden keine weiteren Angaben gemacht. Im Grunde dürfte es sich hier aber weniger um einen herkömmlichen Verkauf handeln. Immerhin - so berichtete Poole, habe er Nishimura im Jahr 2011 persönlich kennengelernt und habe sich schnell enger mit ihm angefreundet. Insofern hat der 4Chan-Gründer hier wohl eher jemanden gefunden, den er für geeignet hielt, sein Projekt in seinem Sinne und auch in dem der meisten Nutzer weiterzuführen.

Dieser Tage, nachdem das Board seinen 12. Geburtstag feierte, wurde laut den Statistiken das 2 Milliardste Posting auf 4Chan veröffentlicht. Die Beiträge tickern in dem stark reflektierten Forum aber immer wieder schnell auf hintere Seiten weg und werden nach relativ kurzer Zeit automatisch wieder gelöscht. Das führt einerseits dazu, dass 4Chan trotz vieler recht problematischer Inhalte wohl nie juristische Probleme bekam. Auf der anderen Seite sorgt dies auch dafür, dass es wohl nur wenige Plätze im Netz gibt, an denen neue Trends so schnell entstehen, sich weiterentwickeln und auch wieder verschwinden. Russland, Meme, Wladimir Putin Russland, Meme, Wladimir Putin Memebase
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