Recycling-Firma-Mitarbeiter soll 70.000 Office-Keys verkauft haben

Office 2010, Retail, Verpackung, Packaging, Office 2010 Professional Bildquelle: Microsoft
Microsoft glaubt, einen wichtigen Urheber des seit Jahren blühenden Handels mit illegalen Office-Keys gefunden zu haben. Der Windows-Hersteller hat in der zurückliegenden Woche Klage gegen Global Electronic Recycling eingereicht.
Dem Unternehmen wird vorgeworfen, eigentlich zur Vernichtung bestimmte Office-Verpackungen mit den dazugehörigen Produktschlüsseln nicht vernichtet, sondern auf den Schwarzmarkt gebracht zu haben. Führender Kopf des Betrugs soll allerdings nicht Global Electronic Recycling (kurz GER) oder einer der Geschäftsführer gewesen sein, sondern ein Angestellter. Microsoft verklagt Global Electronic Recycling nun auf Nichteinhaltung ihrer Sorgfaltspflicht, denn man habe durch die zu lasche Kontrolle den Handel mit den Office-Keys erst möglich gemacht.

Nicht verkaufte Exemplare sollten vernichtet werden

Der Angestellte von Global Electronic Recycling soll mit dem Verkauf der Schlüssel Millionen verdient haben. Wie GeekWire berichtet, hatte Microsoft das Unternehmen seit 2009 damit beauftragt, nicht verkaufte Exemplare des Office-Pakets zu vernichten. Auch andere Produkte sendet Microsoft an GER zur ordnungsgemäßen Wiederaufbereitung der Rohstoffe und zur Vernichtung von anderen Bestandteilen wie eben den Produktschlüsseln und Freigabe-Codes.

Schaden geht in die Millionenhöhe

Microsoft beschuldigt GER nun, insgesamt 70.000 Produktschlüssel nicht vertragsgerecht vernichtet zu haben. Mit Hilfe dieser Produktschlüssel können illegale Kopien von Office ohne Probleme legitimiert werden - deshalb ist es ein so gutes Geschäft für den Schwarzmarkt. Microsoft verlangt daher nun vor Gericht einen Schadensersatz für die Urheberechtsverletzungen, die durch den Diebstahl bei Global Electronic Recycling ermöglicht wurden. Laut den Gerichtsunterlagen beschuldigt Microsoft GER durch die unterlassene Sorgfalt bei der Vernichtung für einen Schaden in Millionenhöhe verantwortlich zu sein.

Ob gegen den Angestellten auch von Microsoft selbst noch Klage eingereicht wird, ist aktuell nicht bekannt. Derzeit laufen die Ermittlungen gegen einen Verdächtigen. Es ist aber noch nicht ganz klar, ob der Beschuldigte allein gehandelt hat.

Office 2010, Retail, Verpackung, Packaging, Office 2010 Professional Office 2010, Retail, Verpackung, Packaging, Office 2010 Professional Microsoft
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren170
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Kaspersky Internet Security 2017 5 Geräte - [Online Code]
Kaspersky Internet Security 2017 5 Geräte - [Online Code]
Original Amazon-Preis
58,99
Im Preisvergleich ab
40,00
Blitzangebot-Preis
44,99
Ersparnis zu Amazon 24% oder 14

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden