Hewlett-Packard schmeißt bei Aufspaltung zehntausende Leute raus

Logo, Hp, Hewlett-Packard Bildquelle: Hewlett Packard
Bei der Fusion von Unternehmen ist man es inzwischen geradezu gewohnt, dass im Laufe des Prozesses eine Menge Beschäftigte entlassen werden. Schließlich fallen hier verschiedene Stellen weg, die in der zusammengeschlossenen Firma doppelt vorhanden wären. Hewlett-Packard wird aber auch im Zuge der Aufspaltung des Konzerns zahlreiche Mitarbeiter vor die Tür setzen.
In den kommenden Wochen wird der traditionsreiche IT-Konzern in zwei Einzelunternehmen aufgeteilt: Hewlett Packard Enterprise wird das Großkundengeschäft weiterführen, was vor allem IT-Dienstleistungen umfasst, während HP Inc. den Vertrieb von Computern und Druckern fortsetzt. Wie die Nachrichtenagentur AP nun berichtete, sollen im Zuge der Aufspaltung allein in der Enterprise-Sektion zwischen 25.000 und 30.000 Arbeitsplätze wegfallen.


Aktuell sind in dem fraglichen Geschäftsbereich rund 252.000 Mitarbeiter weltweit tätig, so dass also wohl etwa 12 Prozent der Belegschaft ihre Kündigung erhalten werden. Weitere 50.000 Mitarbeiter arbeiten in den Abteilungen, die in HP Inc. neuorganisiert werden sollen - hier ist derzeit noch nicht bekannt, ob es größere Streichungen geben wird.

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Die große Entlassungswelle soll natürlich einer Optimierung der Finanzstruktur dienen und letztlich die Profitablitätsrate steigern. Im Management hat man sich hier zum Ziel gesetzt, die Ausgaben im Enterprise-Bereich um rund 2 Milliarden Dollar im Jahr zu reduzieren. Damit wird im Grunde der Kurs der letzten Jahre fortgesetzt, durch den unter der aktuellen Konzernchefin Meg Whitman bereits rund 55.000 Arbeitsplätze gestrichen wurden.

Der so genannte "HP Way", der das Unternehmen in den frühen Jahren prägte, ist schon längst Geschichte. William Hewlett und David Packard, die HP 1939 als klassische Garagen-Gründung starteten, hatten dieses besonders mitarbeiterfreundliche Modell entwickelt, um eine möglichst gute Umgebung zu schaffen, in der vor allem die intellektuelle Leistung der Beschäftigten gefördert wurde. Das umfasste beispielsweise dezentrale Strukturen. Hinzu kamen viele andere Maßnahmen, die damals noch einzigartig waren - so beispielsweise die Möglichkeit, sich eine Stelle mit einer anderen Person zu teilen, gleitende Arbeitszeiten und auch die Beteiligung der Beschäftigten am Unternehmen und seinen Gewinnen. Logo, Hp, Hewlett-Packard Logo, Hp, Hewlett-Packard Hewlett Packard
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