Hop oder Top: EU will Studie zur 'Einstufung' von Uber vorlegen

Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Bildquelle: Uber
Was für ein Betrieb ist das us-amerikansiche Startup Uber eigentlich? Diese Frage will die EU auf höchster Ebene jetzt ein für alle Mal klären und soll dafür eine umfangreiche Studie in Auftrag gegeben haben. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters wird diese Studie bereits im September vorgelegt werden.
Dann soll es die Antwort auf die Frage geben, wie man die Dienstleistung von Uber einzustufen hat: Ist es nun eine neue Art Taxiunternehmen und benötigt Uber daher eine Lizenz in den einzelnen EU-Ländern oder ist es nur eine Mitfahrzentrale, die nach anderen Regeln funktioniert? Sind Uber-Fahrer private Chauffeure, vollkommen unabhängig vom Unternehmen oder sind sie Taxifahrer, bei denen sich Uber alle nötigen Versicherungen, Fahrzeugkosten etc. spart? Es gibt noch viele Fragen zum Geschäftsmodell Uber und Uber Pop.

Empfehlung für rechtliche und steuerliche Einstufung

Die besagte Studie soll laut den Insiderquellen von Reuters als eine Vorlage dienen, wie die einzelnen EU-Staaten Uber in Zukunft behandeln sollen. Die Studie dient damit als Empfehlung für die rechtliche und auch steuerliche Einstufung des Unternehmens. Selten hat es um eine neue Geschäftsidee soviel öffentlich ausgetragenen Ärger gegeben. Ein Grund ist die starke Lobby der Taxiunternehmer.

Siehe auch: Eskalation um Uber: Hochrangige Manager in Europa festgenommen

Der Streit um Uber ist auf jeden Fall seit Monaten präsent und gipfelte sogar mit Gewaltaktionen gegen Fahrzeuge des Startups. In Frankreich wurden die Wagen in Brand gesteckt. Manager wurden festgenommen, da sie gegen "gültige Gesetze", sprich gegen die Richtlinien zur Personenbeförderung verstoßen hatten beziehungsweise als Verantwortliche von Uber zu dem Verstoß aufriefen. Doch das ist nur eine Teil des Streits in Europa. Gerichte in Spanien, Deutschland und Frankreich haben die Geschäftstätigkeit des Startups deutlich eingeschränkt. Ob zu Recht, soll die Studie untermauern. Man sucht aber auch einen Mittelweg und eine für alle Seiten passable Lösung, zitiert Reuters einen offiziellen Verteter der EU.

Im Zuge von Uber Pop vermittelt das Unternehmen Fahrgäste an private Fahrer, die ihre Passagiere einsammeln und quasi wie ein Taxi fungieren. Ob das nun so weitergehen darf, ob Uber ein Unternehmen der Personenbeförderung oder der digitalen Dienste ist, wird die Studie zeigen.

Mehr dazu: UberX: Mitfahrdienst startet neu und will sich nun an Regeln halten Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Uber
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