Zertifikat vom Amt: BSI will sichere E-Mail-Anbieter kennzeichnen

Deutschland, Bsi, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Bildquelle: BSI
Um den E-Mail-Verkehr für alle Nutzer sicherer zu machen, will das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, E-Mail-Anbieter dazu bewegen, bestimmten technischen Richtlinien zu folgen. Werden die Bedingungen erfüllt erfolgt eine Sicherheits-Kennzeichnung.

Eine Richtlinie sie alle zu vergleichen

Aktuell ist es für Nutzer schwer einschätzen zu können, was ein E-Mail-Anbieter in Sachen Sicherheit wirklich leistet. Auch der Aufbau von regulierten Alternativen wie der De-Mail waren bisher von vielen Problemen begleitet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) will es jetzt aber möglich machen, dass Verbraucher schnell Aspekte wie die Sicherheit eines Anbieters erkennen und mit anderen vergleichen können.
BSI: Richtlinie für sicheren E-Mail-TransportDiese Regeln sollen E-Mails sicherer machen
Unter der einfachen Überschrift "Sicherer E-Mail-Transport" hat das BSI einen ersten Entwurf von Technischen Richtlinien vorgestellt, die definieren sollen, was einen sicheren Anbieter für E-Mail-Nachrichten ausmacht und welche konkrete Anforderungen für eine entsprechende Kennzeichnung erfüllt sein müssen. Zu den Anforderungen, die das BSI hier festlegt, zählen vertrauenswürdige Zertifikate, gesicherte DNS-Abfragen, obligatorische Verschlüsselung so wie sichere Kryptographie.

Anbieter müssen selber ran

Wie das BSI in seiner Presseerklärung weiter ausführt, richtet man sich mit den jetzt definierten Richtlinien an Betreiber von E-Mail-Diensten, die das "Mindestmaß an IT-Sicherheitsmaßnahmen" gewährleisten wollen, die unbedingte Voraussetzung für den sicheren Betrieb der Dienste sind. Entsprechende Sicherheitskonzepte müssen aber von den Anbietern selbst entwickelt werden.

Darüber hinaus hat das BSI eine Arbeitsgruppe gegründet, in der interessierte Anbieter "an der Erarbeitung der finalen Version der technischen Richtlinie mitwirken" können. In Zukunft soll es dann auch möglich sein, ein Zertifikat zu erhalten, wenn man sich als E-Mail-Anbieter konform zu den festgelegten Richtlinien verhält. An einem entsprechenden Zertifizierungsverfahren wird aktuell beim BSI gearbeitet.

Abhängig von den Mitspielern

Prinzipiell ist es natürlich gut, dass das BSI Mindeststandards definiert, die einen sicheren E-Mail-Dienst ausmachen. Jetzt muss aber sich zeigen, ob auch genügend Anbieter ein Interesse daran haben, sich auf diese Richtlinien zu verständigen und diese dann auch einzuhalten. Deutschland, Bsi, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Deutschland, Bsi, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI
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