Nach Kritik: Spotify wird neue AGB nachbessern, entschuldigt sich

App, iOS, Musik, Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal, musikstreaming, Musikdienst Bildquelle: Spotify
Spotify CEO Daniel Ek hat sich nach den harschen Kritiken an den in dieser Woche neugestalteten AGB des Musikstreaming-Dienstes nun persönlich eingeschaltet. Man hätte von Anfang an besser kommunizieren sollen, welche Kundendaten in welcher Form genutzt werden sollen, anstelle sich einen Freifahrtschein einholen zu wollen, schreibt Ek nun und verspricht Änderungen.
Die neuen AGB- und Datenschutz-Formulierungen stehen laut einem mit "Sorry" betitelten Blogeintrag von Spotifys Chef Ek nun noch einmal auf dem Prüfstand. Gestern erst hatten wir von der lauten Kritik an den neuen AGB berichtet. Innerhalb kürzester Zeit waren die neuen Regelungen in den Medien zerrissen worden. Nutzer und auch Prominente hatten sich in den sozialen Netzwerken teils sehr irritiert über die neuen Richtlinien des Streamingdienstes geäußert. Problematischster Punkt in den neuen Bedingungen ist dabei eine pauschale Einwilligung, mit der Nutzer Spotify jedwede Nutzung von User-Generated-Content (zum Beispiel Playlisten) gestatten, ohne eine Möglichkeit der Einschränkung zu haben.

Spotify neu: Design und FunktionenSpotify neu: Design und FunktionenSpotify neu: Design und FunktionenSpotify neu: Design und Funktionen
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Heikle Passagen werden bearbeitet

Wer den neuen AGB bis Mitte September nicht zustimmt, sollte nach den ersten Informationen dann vom Streamingservice ausgeschlossen bleiben. Nun will Spotify die heiklen Passagen in den AGB überarbeiten und konkretisieren, was man eigentlich mit welchen Daten vor hat.

"Sie gewähren Spotify eine nicht exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, unbefristete, unwiderrufliche, bereits vollständig vergütete, weltweit gültige Lizenz zur Nutzung, Vervielfältigung, öffentlichen Zugänglichmachung (z. B. zur Aufführung oder Ausstellung), Veröffentlichung, Übersetzung, Veränderung, Schaffung von abgeleiteten Werken und Weitergabe Ihres nutzergenerierten Inhalts in Verbindung mit den Diensten über jedwedes Medium, gleich, ob ausschließlich oder in Verbindung mit anderen Inhalten oder Materialien, in jeder Weise und auf jede Art, Verfahren oder Technologie, unabhängig davon, ob diese heute bereits bekannt ist oder hiernach entwickelt wird. Abgesehen von den hierin gesondert eingeräumten Rechten behalten Sie alle Rechte, einschließlich der Rechte an geistigem Eigentum, an nutzergenerierten Inhalten."

Mehr dazu: Ärger um Spotifys neue AGB und Datenschutzbestimmungen

Bei Spotify verstehe man demnach den Unmut der Kunden um die neuen Richtlinien und will sich nun um eine besser formulierte Ausstellung der neuen AGB kümmern. In den kommenden Wochen werde man eine nachgebesserte Fassung vorlegen. Bis dahin werde es dann auch keine Änderung für den Zugriff für Accounts geben.

Wann genau es nun die Neufassung der AGB geben wird, ist noch unklar. Mit Sicherheit will sich Spotify nicht noch einmal einem solchen Medienrummel aussetzen und wird daher die Formulierungen ganz genau prüfen - und das dürfte nicht innerhalb weniger Tagen zu schaffen sein.

Mehr dazu: Spotify wird aufgerüstet: 1/2 Mrd. Dollar für Schlacht gegen Apple

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