Ärger um Spotifys neue AGB und Datenschutzbestimmungen

Musik, Spotify, Musik-Streaming
Der beliebte Musikstreaming-Anbieter Spotify hat mit der Neufassung seiner AGB und den Datenschutzrichtlinien viel Staub aufgewirbelt. Seit kurzem ploppen die neuen Richtlinien bei allen bestehenden Kunden auf. Die neuen Regelungen sind bei weitem umfangreicher und in vielen Teilen für den Nutzer schlechter, hagelt es nun bereits Kritik in den Medien.
Dabei hat sich Spotify in vielen Belangen jetzt nur sehr viel unmissverständlicher ausgedrückt als in den den bislang gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Das "Kleingedruckte" des Streaminganbieters wächst damit allerdings auch um einige neue Kaptitel an. Zudem sichert sich das Unternehmen nun mit einer langen Liste an Beispielen jegliche Nutzung von den durch Hörer erstellten Playlisten ab:

"Sie gewähren Spotify eine nicht exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, unbefristete, unwiderrufliche, bereits vollständig vergütete, weltweit gültige Lizenz zur Nutzung, Vervielfältigung, öffentlichen Zugänglichmachung (z. B. zur Aufführung oder Ausstellung), Veröffentlichung, Übersetzung, Veränderung, Schaffung von abgeleiteten Werken und Weitergabe Ihres nutzergenerierten Inhalts in Verbindung mit den Diensten über jedwedes Medium, gleich, ob ausschließlich oder in Verbindung mit anderen Inhalten oder Materialien, in jeder Weise und auf jede Art, Verfahren oder Technologie, unabhängig davon, ob diese heute bereits bekannt ist oder hiernach entwickelt wird. Abgesehen von den hierin gesondert eingeräumten Rechten behalten Sie alle Rechte, einschließlich der Rechte an geistigem Eigentum, an nutzergenerierten Inhalten."

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Neue Werberichtlinien

Diese Passage in Punkt 7 der neu gefassten AGB stört einige Experten, die das Ganze nun als eine Art Ausverkauf aller Nutzerrechte sehen. Dazu gibt es einige Passagen über die Weitergabe von Daten (zum Beispiel Standortdaten) an Dritte zu Werbezwecken.

Allerdings weiß man aktuell noch gar nicht, was der Konzern nun mit den ganzen Daten tatsächlich anfangen will, oder wie die Nutzung tatsächlich aussehen wird.

Neuer Vertragspartner Spotify Stockholm

Das einzig wirklich Wichtige in dem neuen Vertrag ist für deutsche Nutzer allerdings der Partner. Bislang war für die Kunden aus Deutschland die Spotify GmbH in Berlin zuständig. Nun wird in den neuen Richtlinien die Spotify AB in Stockholm an deren Stelle genannt.

Die neuen AGB gilt es für Kunden bis zum 19. September zu bestätigen. Wer den neuen Bedingungen nicht zustimmen möchte, kann den Dienst nach dem 19. ansonsten nicht weiter nutzen. Die kompletten neuen AGB können unter spotify.com eingesehen werden.

Mehr dazu: Spotify wird aufgerüstet: 1/2 Mrd. Dollar für Schlacht gegen Apple

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