T-Online.de: Besucher sind bald nicht mehr mit der Telekom verbunden

Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom
Wer zukünftig das Portal T-Online.de besucht, befindet sich im Grunde nicht mehr auf einem Angebot der Deutschen Telekom. Der Telekommunikationskonzern verkauft die Plattform an den Werbevermarkter Ströer und wird im Gegenzug zum großen Anteilseigner der Firma.
Neben T-Online.de wechselt auch der Online-Werbevermarkter InteractiveMedia den Besitzer. Die gesamte Transaktion hat nach Angaben der Telekom ein finanzielles Volumen von rund 300 Millionen Euro. Diese fließen allerdings nicht in bar: Der Telekommunikationskonzern erhält die Summe in Ströer-Aktien und wird so - abhängig vom Kurs zum Zeitpunkt des Vollzugs - mit 11 bis 13 Prozent an dem Werbevermarkter beteiligt sein.

T-Online.de gehört noch immer zu den größten Portalen im deutschsprachigen Web, bildete für die Telekom an sich aber nur ein kleines Nebengeschäft. Durch den Deal sollen nun Vorteile für beide Seiten entstehen. So kann sich Ströer seinen Wert klar steigern und davon will die Telekom letztlich mehr profitieren können, als vom alleinigen Weiterbetrieb des Portals.

Telekom stößt Nebenschauplätze ab

Insofern passt dies zur Strategie der Telekom, sich stärker als gesamteuropäischer Telekommunikationsanbieter zu etablieren. Dazu gehöre es auch, für Geschäftsfelder, die im Konzern nicht angemessen weiterentwickelt werden können, Möglichkeiten der Wertsteigerung mit Partnern oder durch Verkäufe zu suchen, hieß es.

Am Betrieb von T-Online bleibt die Telekom in Teilen aber beteiligt. Denn das Portal dient auch als Plattform für T-Online.de-Mailadressen und das Telekom-Kundencenter. Diese Services werden weiterhin durch die Telekom Deutschland getragen und können wie gewohnt weiter verwendet werden - ohne dass Dritte auf die Inhalte zugreifen können, wie man betonte.

Ströer gehört zu den größten Vermarktern von Außen- und Onlinewerbung in Deutschland. In den letzten Jahren arbeitete das Unternehmen verstärkt am Ausbau seines Online-Geschäfts. Inzwischen macht dieser Bereich 25 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Das Ziel liegt bei 50 Prozent.

Disclaimer: Auch WinFuture.de arbeitet mit Ströer bei der Vermarktung von Werbeplätzen zusammen. Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Telekom
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