Moto G 2015 Test: Das wasserdichte Alleskönner-Smartphone

Sound und Konnektivität

Die Tonqualität des neuen Moto G ist von ausreichender Qualität, auch wenn der hinter dem breiten Schlitz am oberen Ende untergebrachte Ohrhörer gerade in lauteren Umgebungen wie etwa an stark befahrenen Straßen manchmal an seine Grenzen stößt und ruhig etwas lauter sein könnte. Der Eindruck, dass hier zwei Frontlautsprecher verbaut sind, täuscht unterdessen, denn wie erwähnt steckt nur hinter dem unteren breiten Schlitz auf der Front auch tatsächlich ein Speaker.

Der Mono-Lautsprecher liefert einen ausreichend lauten Sound, um keine Anrufe zu verpassen, ist aber auch nicht laut genug, um damit mehr als ein recht kleines Zimmer zu beschallen. Der Klang lässt wie üblich Bass vermissen, fällt aber besser aus als bei so manchem anderen Smartphone dieser Preisklasse - man merkt, dass sich Motorola auch hier bemüht hat, das beste aus den von Preis und Bauweise gesteckten Grenzen herauszuholen. Motorola Moto G (2015) 3. GenerationNur der untere Schlitz auf der Front beherbergt wirklich einen Lautsprecher Dreht man den Lautsprecher voll auf, können die Höhen etwas zu scharf rüberkommen, doch insgesamt ist der Klang des Frontlautsprechers beim Moto G 2015 ausgewogen und laut genug - natürlich wären zwei Lautsprecher wünschenswert, doch irgendetwas muss der Hersteller sich ja als Upgrade für die nächste Generation aufsparen ;) Übrigens kann man bei dem Gerät über eine eingebaute Equalizer-Funktion den Klang dem eigenen Geschmack anpasssen, was vor allem daran liegt, dass Google Music hier als Standard-Player für Audioinhalte an Bord ist.

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Gefunkt wird beim Moto G 3rd Gen über die hierzulande üblichen LTE-Bänder mit bis zu 150 MBit/s, während die WLAN-Geschwindigkeit bei 54 MBit/s ihr Maximum erreicht. Beim Test der GPS-Funktion überraschte mich das Moto G, denn das Gerät war selbst hinter 60 Zentimeter dicken Altbauwänden mit heruntergelassenen Rollläden im Ergeschoss mit einem Abstand von gut zwei Metern zum Fenster in der Lage, innerhalb von rund zehn Sekunden einen GPS-Fix zu erhalten, wenn auch nicht sehr genau. Im Freien ging es dementsprechend noch schneller, so dass man binnen knapp acht Sekunden eine genaue Positionsbestimmung bekommen kann.

Software

Motorola ist mittlerweile bekannt dafür, dass der inzwischen zu Lenovo gehörende Hersteller bei seinen Smartphones fast vollständig auf Anpassungen verzichtet. Auch beim Moto G ist dies nicht anders, denn der Kunde bekommt ein auf den ersten Blick so gut wie unverändertes, reines Android 5.1.1 "Lollipop". Statt optischer Veränderungen ergänzt Motorola lediglich die vorhandenen Funktionen mit einigen hauseigenen Apps, darunter zum Beispiel die Kamera-App oder die netterweise mit fast allen Videoformaten kompatible Galerie.

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Letztere hat zwar auf den ersten Blick eine rudimentäre Oberfläche, bietet aber einige durchaus leistungsfähige Bearbeitungsfunktionen für Bilder. Die ab Werk enthaltene Unterstützung für die Wiedergabe von DivX, Xvid, MKV und andere Formate ist großartig, allerdings werden keine AC3-Audiodateien wiedergegeben. Google Play Music ist als Standard-Audio-Player enthalten und es gibt dementsprechend umfangreiche Wiedergabemöglichkeiten inklusive Cloud-Streaming.

Hinzu kommt Moto (ehemals Assist genannt), ein Sprachassistent, der dem Nutzer mit allerlei Erinnerungen und ähnlichem zur Seite stehen soll. Lobenswert ist auch die Migrate-App, die beim Umzug von einem anderen Smartphone hilft. Wer Android Lollipop bereits auf einem anderen Gerät genutzt hat, kommt auch mit dem Motorola Moto G 2015 gut klar - mancher wird allerdings die ergänzenden Features einiger Hersteller-UIs vermissen, denn es gibt weder einen Speicher-Reiniger, noch die Möglichkeit großartig Veränderungen an der Oberfläche vorzunehmen.

Fazit

Das Motorola Moto G 3. Generation ist erneut eines der besten Smartphones seiner Preisklasse - wenn man es außerhalb von Europa erwirbt. Ein gutes Display wird mit einem ausreichend leistungsfähigen Prozessor, genügend Speicher und deutlich verbesserten Kameras kombiniert, so dass ein für viele Kunden perfektes Paket entsteht. Die Anpassungsmöglichkeiten per Moto Maker sind zwar vor allem für den Hersteller eine zusätzliche Einnahmequelle - schließlich werden dafür 30 Euro Aufpreis fällig - doch andererseits für manche Kunden sicherlich auch eine lang ersehnte Möglichkeit zur Individualisierung.

Wer auf der Suche nach einem durchaus günstigen und vielseitigen Smartphone ist und dabei nicht viel Geld in ein High-End-Modell investieren will, kann mit dem Moto G 2015 nicht viel falsch machen. Die Verwendung eines wasserdichten Gehäuses ist (noch) ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Klasse, das kaum ein anderer Hersteller bieten kann. Von uns gibt es aufgrund der Erfahrungen aus dem Test eine klare Kaufempfehlung, auch wenn die Palette an Alternativen auch wegen des großen Erfolgs der Vorgängermodelle inzwischen immer breiter geworden ist.
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