Deutsche Telekom verzeichnet viel mehr neue Kunden als erwartet

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Die Deutsche Telekom hat in ihrem letzten Geschäftsquartal deutlich zulegen können. Eine der wesentlichen Ursachen dafür ist die sehr positive Entwicklung des Tochterkonzerns in den USA. Einen guten Teil der zusätzlichen Einnahmen steckt das Unternehmen dabei auch in den Ausbau der Infrastruktur.
17,4 Milliarden Euro Umsatz fuhr der Konzern im zweiten Quartal ein. Das sind immerhin 15,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Infolge dessen kletterte der Nettogewinn von 636 Millionen auf 1,08 Milliarden Euro. "Wir haben die guten Zahlen des ersten Quartals eindrucksvoll bestätigt", kommentierte Telekom-Chef Tim Höttges die Bilanzen.

Im Heimatmarkt Deutschland kann das Unternehmen dabei vor allem in Sachen Breitband-Internet weitere Kundenzugewinne verbuchen. 81.000 seien hier im zweiten Quartal hinzugekommen, hieß es. So viele habe man seit drei Jahren nicht mehr in einem Jahresviertel verzeichnen können. Die Prognose für die Neukundenentwicklung wurde daher von 100.000 am Jahresbeginn auf ein neues Ziel von nun 250.000 nach oben korrigiert.

Weiterhin vermeldete die Telekom, dass die Umstellung des Mobilfunknetzes auf die neuere LTE-Technologie weiter vorangegangen sei. Nachdem man mit dieser vor einem Jahr noch eine Abdeckung von rund 77 Prozent der Bevölkerung erreichte, seien es nun 85 Prozent. Insgesamt konnte der Konzern seine Umsätze im Mobilfunk nur leicht um 0,1 Prozent verbessern. Hier muss aber berücksichtigt werden, dass das Umsatzvolumen des Gesamtmarktes wegen des starken Preiskampfes sinkt.

Insgesamt konnte die Telekom im Deutschland-Geschäft einen um 2,1 Prozent besseren Umsatz verbuchen. 5,6 Milliarden Euro waren es letztlich. Der operative Gewinn ging dabei allerdings etwas zurück, da für den Netzausbau und die Umstellung des Festnetzes auf IP-Technik vermehrt neue Beschäftigte eingestellt und Auszubildende in Festverträge übernommen wurden. Weiterhin stiegen die Investitionen um 17,2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.

US-Geschäft boomt

Deutliche Steigerungen verbuchte das Unternehmen im US-Geschäft, das man vor einiger Zeit noch am liebsten losgeworden wäre. 2,1 Millionen neue Kunden konnte T-Mobile USA gewinnen, eine Million davon mit einem Vertrag mit längerer Laufzeit. Dadurch stieg der Umsatz um 13,7 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar und der operative Gewinn konnte sogar um 22,8 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar ausgebaut werden. Die Entwicklung der Wechselkurse führt dabei dazu, dass sich diese Steigerungen in Euro noch stärker auswirken.

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