Risiko Windows Server 2003: Berlin hat auch hier Umstieg verpasst

Windows Server, Windows Server 2003, Ladebildschirm Bildquelle: Microsoft
Immer wieder gibt es Meldungen, dass sich Behörden & Co. mit dem Umstieg auf aktuelle Betriebssysteme schwer tun. Wie jetzt bekannt wurde, werden in Berlin Hunderte Server mit dem von Microsoft nicht mehr unterstützten Windows Server 2003 betrieben.

Einfach nicht mehr sicher

Dass in Berliner Behörden unzählige Rechner noch mit dem veralteten Betriebssystem Windows XP betrieben werden, war schon bisher bekannt. Zuletzt hatte der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix schon im April dieses Jahres Alarm geschlagen, weil 29.000 verbleibende XP-Systeme in den Verwaltungsgebäuden der Stadt zu einem enormen Risiko werden.

Laut einem aktuellen Bericht von heise online, ist das aber nicht das einzige Sicherheitsrisiko, was die Berliner Verwaltung aktuell in Sachen IT-Systeme ohne Updates in Kauf nimmt. Wie der Senat der Hauptstadt auf eine Anfrage der Grünen im Abgeordnetenhaus einräumt, sind aktuell noch 320 Server im Netz der Senatsverwaltung aktiv, die mit dem nicht mehr unterstützten Betriebssystem Windows Server 2003 arbeiten.
Windows Server 2003 Build 3718Windows Server 2003: Seit 14. Juli ohne Support von Microsoft
Da Microsoft die Software seit dem 14. Juli nicht mehr mit Updates versorgt, mit denen Sicherheitslücken geschlossen werden, muss in den auf den Servern betriebenen Anwendungen laut Senatsmitteilung eine "sicherheitstechnische Herausforderung" gesehen werden. Laut der offiziellen Auskunft betreibt der Berliner Senat selbst 259 Server mit dem veralteten Betriebssystem. Die übrigen 61 Systeme werden dagegen von den Bezirken verwendet.

Erweiterter Support-Vertrag kein Muss

Auch wenn diese Zahlen zeigen, dass nur rund 4 Prozent der genutzten Server in den Berliner Behörden mit dem veralteten System laufen, gibt es keine genauen Informationen dazu, wie viele Clients an diese unsicheren Schnittstellen anknüpfen.

Eine Übergangslösung für das Sicherheitsproblem sieht das IT-Dienstleistungszentrum Berlin in den erweiterten Support-Verträgen von Microsoft. Gegen eine Gebühr liefert der Konzern hier sicherheitsrelevante Updates an veraltete Systeme aus. Neben den entstehenden Kosten, die sich laut Innenstaatssekretär Andreas Statzkowski schon aktuell auf rund "eine Million Euro belaufen", gibt es hier aber noch ein anderes Problem: Da IT-Systeme in Berlin weitgehend dezentral verwaltet werden, kann der Senat den betroffenen Behörden nur empfehlen, diesen Weg zu wählen. Hier hat man bisher aber noch keine Übereinkunft erzielen können.

Windows Server 2003
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