Senf dazu: Windows 10 - Warum Windows 8 wehtun musste

Freilich: Der Prozess des Wandels ist noch lange nicht abgeschlossen. Das zeigt aktuell die Diskussion um die Zwangs-Updates bei Windows 10 Home. Microsoft hat zwar seine berechtigten Gründe hier stur zu bleiben. Es ist aber klar, dass diese Entscheidung enorm ungeliebt ist. Zuletzt sorgte etwa ein misslungener Nvidia-Treiber für viel Unmut. Betroffen waren aber vorerst "nur" die Windows Insider. Wie groß die Aufregung sein wird, wenn so etwas in "freier Wildbahn" von Windows 10 passiert (und das wird es, jede Wette), will man sich gar nicht vorstellen.

Windows as a Service

Interessant ist natürlich auch der Ansatz, wie man sein Betriebssystem künftig definiert: Windows 10 soll bekanntlich das "letzte" Windows überhaupt sein, man spricht hier von "Windows as a Service": Das bedeutet im Grunde, dass es die klassischen Haupt-Veröffentlichungen alle drei Jahre nicht mehr geben wird.


Stattdessen wollen die Redmonder sich nicht mehr an diese alten Muster binden. Das bedeutet in der Praxis vermutlich, dass man etwa zwei Mal im Jahr ein größeres Feature-Paket veröffentlichen wird, aber sicherlich auch, dass man Updates immer dann bringt, wenn Bedarf danach besteht.

Hier hilft sicherlich ein Blick auf die Xbox One: Denn Microsoft bringt für seine Konsole (fast) Monat für Monat etwas Neues, und auch hier spielt Nutzer-Feedback eine besonders große Rolle. Und auch wenn man den Rückstand zur PS4 wohl nie ganz aufholen wird: Die Xbox One macht dadurch große Fortschritte und bringt Microsoft viele Sympathien ein.

Natürlich ist und bleibt Microsoft ein an der Börse notierter Großkonzern, das darf man nie vergessen. Man macht das alles nicht aus Nächstenliebe, sondern weil man Geld verdienen will und muss. Microsoft ist auch nicht Mutter Teresa der Software-Welt, weil man ab heute Nutzern von Windows 7 und Windows 8.1 das Upgrade auf Windows 10 kostenlos zur Verfügung stellt.

Man hat sich in Redmond sehr wohl Gedanken dazu gemacht und diese haben u. a. etwas mit der Cloud zu tun und Diensten, die man zusätzlich zu Windows anbietet. Diese sind wohl zum Teil (noch) nicht einmal öffentlich bekannt, die Anleger und Analysten haben aber viel Vertrauen in diese Entscheidungen, das zeigt der MSFT-Aktienkurs der letzten Monate.

An dieser Stelle muss man noch einmal der immer wieder auftauchenden "Verschwörungstheorie" widersprechen, wonach Microsoft nach Ablauf des ersten kostenlosen Windows 10-Jahres auf einmal so etwas wie ein Abo für die Nutzung des Betriebssystems anbieten wird. Das liegt vor allem daran, dass einige das Konzept von "Windows as a Service" vollkommen falsch interpretieren (wollen). Das ist aber Unsinn, schon alleine deshalb weil es ein PR-Super-GAU wäre.

Windows 10 ist eine hervorragende Basis. Zwar ist so manches noch nicht ganz fertig, beispielsweise die Erweiterungen im neuen Browser Edge, aber an vielen Stellen ist Microsoft weiter gekommen als von so manchen befürchtet.

Denn eine Zeit lang gab es durchaus berechtigte Sorgen zum Thema Stabilität. Das Betriebssystem ist zum heutigen Stand erstaunlich weit gekommen. Das heißt nicht, dass es Bug-frei ist. Aber es sah lange so aus, als würde es viel schlimmer kommen.

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Microsoft ist zurück

Ende 2011 titelte das Nachrichtenmagazin Der Spiegel "Web-Kampf um die Zukunft": Darauf zu sehen waren Apple, Google, Facebook und Amazon. Microsoft spielte in dieser Rechnung keine Rolle mehr. Und aus damaliger Sicht war das auch zu befürchten.

Mit Windows 10 meldet sich der Konzern aber eindrucksvoll zurück. Denn man schafft mit Windows 10 eine Basis für die noch verhältnismäßig junge Microsoft-Trumpfkarte Azure. In drei Jahren soll das heute veröffentlichte Betriebssystem auf einer Milliarde Geräten laufen. Die meisten davon werden mit dem Internet verbunden sein.

"Die fanatischen Vier", die der Spiegel damals beschworen hat, sind doch eher (wieder) ein Quintett. Und das liegt daran, weil Microsoft eben einem zugehört hat: dem Kunden.

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