Apple stellt ehemaligen Fiat-Chrysler-Manager für Projekt Titan an

Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr
Apples Auto-Projekt "Titan" wächst und gedeiht - zumindest, wenn man auf die vielen Gerüchte zum Thema vertraut. Jetzt hat sich Apple ganz offiziell wieder einen großen Namen aus der Auto-Branche gesichert. Doug Betts, bis Ende 2014 bei Fiat-Chrysler Produktionschef, arbeitet künftig für den iPhone-Hersteller in Cupertino.
Das hat der Ex-Chrysler-Manager selbst über seinen Profileintrag in dem Business-Portal Linkedin bekannt gegeben. Betts wechselt damit nach dem Zusammenschluss von Chrysler mit dem Fiat-Konzern als Manager zu Apple. Was er dort genau machen wird, ist nicht bekannt, allein der Umstand aber nährt die Gerüchteküche.

Was steckt dahinter?

Apples Ambitionen in die Automobilbranche einzusteigen werden schon länger heiß diskutiert. Apple Mitgründer Steve Wozniak ist bekennender Fan von Elektromobilität, hat einst als Segway-Nutzer von sich Reden gemacht und fährt aktuell Tesla. Apple CEO Tim Cook forciert seit seinem Amtsantritt die Nutzung regenerativer Energien. Beides ließe sich bei Apple mit der Entwicklung eines eigenen Fahrzeuges koppeln. Wie es heißt, sollen in den Entwicklungsbüros in Cupertino bereits mehrere hundert Mitarbeiter an dem Projekt Titan arbeiten. Unter diesem Codenamen arbeitet Apple demnach an einem selbstfahrenden Automobil, so wie es auch andere Technologie-Größen abseits der traditionellen Automobilindustrie in Kalifornien machen, wie zum Beispiel Google.

Planungen für die Massenfertigung

Laut Bericht des Wall Street Journals wird jetzt mit der Anstellung von Doug Betts, einem "Urgestein" der US-Autobranche, ein neuer Schritt in Richtung iCar eingeschlagen. Experten halte es sogar für möglich, dass Apple bereits einen funktionierenden Prototypen hat. Doug Betts könnte nun als Stratege beginnen, die Massenfertigung des iCars durchzuplanen.

Betts war zuvor bei anderen Größen in der Fahrzeugbranche tätig. Es sei daher sehr unwahrscheinlich, dass er nun an etwas anderem als an einem Auto arbeite, heißt es. Seine Arbeit bei Nissan und Toyota in den Bereichen Produktentwicklung und "Lean Production" hatte ihm einen Ruf als ausgezeichneten Experten eingebracht.

Mehr dazu: VW-Chef fürchtet sich vor Apples Interesse an der Auto-Branche Apple, Tokio, applestore Apple, Tokio, applestore d. FUKA / Flickr
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