SpaceX-Explosion: Wichtige Versorgungsgüter und HoloLens zerstört

Nasa, HoloLens, Microsoft HoloLens, Project Sidekick Bildquelle: NASA
Am Wochenende sollte das private Raumfahrtunternehmen SpaceX eigentlich Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Doch die Rakete explodierte etwas mehr als zwei Minuten nach Start. Mit an Bord waren auch zwei Microsoft HoloLens-Geräte, diese sollten im Rahmen eines Programms namens Sidekick getestet werden.
SpaceX ist seit bereits einiger Zeit für die Versorgung der ISS mitverantwortlich, per Falcon 9-Rakete und (unbemannter) Dragon-Kapsel fliegt das von Elon Musk gegründete Unternehmen seit Oktober 2012 regelmäßig zur International Space Station (ISS). SpaceX ist zwar ein privater Betreiber, man arbeitet aber in Sachen ISS sehr eng mit der NASA zusammen. Die US-Raumfahrtagentur wiederum wollte gemeinsam mit Microsoft den Einsatz von HoloLens im All testen.

NASA Project Sidekick mit Microsoft HoloLensNASA Project Sidekick mit Microsoft HoloLensNASA Project Sidekick mit Microsoft HoloLensNASA Project Sidekick mit Microsoft HoloLens

Doch daraus wird vorerst nichts, da die Falcon 9-Rakete am gestrigen Sonntag zwei Minuten und einige Sekunden nach ihrem Start in Cape Canaveral explodiert ist. Den Verlust der beiden an Bord befindlichen HoloLens-Geräte werden NASA wie Microsoft wohl verkraften können, schwerer wiegt sicherlich, dass dabei auch knapp 700 Kilogramm an Lebensmitteln und anderen Versorgungsgütern zerstört worden sind. Für die Astronauten auf der ISS ergibt sich dadurch aber keine unmittelbare Bedrohung.


Erster Fehlschlag nach 18 Starts

Für SpaceX ist das der erste Fehlschlag der Falcon 9-Rakete, bisher konnte man 18 erfolgreiche Starts zählen. Laut Ars Technica teilte SpaceX-Chef und -Gründer Elon Musk mit, dass ein Überdruck-Problem im Flüssigsauerstoff-Tank im oberen Teil der Rakete für die Explosion verantwortlich war.

Insgesamt hatte Dragon rund 1800 Kilogramm Cargo an Bord. Den HoloLens-Verlust wird man wie erwähnt sicherlich verschmerzen können. Problematisch ist in Sachen Hardware vor allem die Zerstörung zweier "International Docking Adaptors" sowie eines Wasserfilters und eines Raumanzugs.

Siehe auch: Astronauten auf der ISS bekommen Microsofts HoloLens schon jetzt Nasa, HoloLens, Microsoft HoloLens, Project Sidekick Nasa, HoloLens, Microsoft HoloLens, Project Sidekick NASA
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