"Batman: Arkham Knight": Entwickler zieht auf PCs die Reißleine

Warner Bros., Batman, Arkham Knight Bildquelle: Batman Arkham Knight
So wie man dem Entwickler-Studio Rocksteady Fehler bei der Konzeption der PC-Fassung des Spiels "Batman: Arkham Knight" vorwerfen kann, muss man ihnen zugestehen, dass es konsequent auf die zahlreichen Kritiken reagiert. Statt zu versuchen, die Sache auszusitzen, werden nun klare Konsequenzen gezogen.
"Wir bitten alle, die bei Batman: Arkham Knight auf dem PC mit Performance-Problemen zu tun bekamen, um Entschuldigung. Wir nehmen sie Angelegenheit sehr ernst und haben uns daher entschieden, den Verkauf der PC-Version erst einmal einzustellen und daran zu arbeiten, die Probleme anzugehen, bis sie unseren Qualitätsstandards entsprechen", teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit.


Kurz nach dem Verkaufsstart auf der Gaming-Plattform Steam war ein Sturm der Entrüstung von enttäuschten Käufern losgegangen. Die Kritiken begannen sich an der Tatsache zu entzünden, dass die Entwickler sich entschieden hatten, das Spiel auf 30 Frames pro Sekunde zu begrenzen - wie es auch bei den Konsolen-Varianten der Fall ist. Hinzu kamen aber auch darüber hinausgehende Performance-Probleme. Außerdem fehlten der PC-Fassung aus nicht nachvollziehbaren Gründen verschiedene Darstellungs-Features, die auf der Playstation 4 durchaus zu finden sind.

Binnen relativ kurzer Zeit liefen auf Steam tausende Rezensionen von Käufern auf. Dabei gaben immerhin 67 Prozent der Nutzer dem Spiel eine negative Bewertung und führten die Performance-Probleme als Grund an. Eine solch schlechte Wertung ist für einen Top-Titel dann doch recht ungewöhnlich.

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Seitens des Entwicklers dankte man denjenigen, die mit sachlicher Kritik auf die Probleme reagiert haben. In den kommenden Tagen werde man daran arbeiten, die angesprochenen Punkte zu beheben und die Hinweise in den Community-Foren aufmerksam verfolgen, hieß es. Alle Spieler, die den Titel bereits erworben haben und unzufrieden sind, baten Rocksteady und der Publisher Warner Bros. um Geduld, bis eine verbesserte Fassung zur Verfügung gestellt werden kann. Zur Überbrückung dieser Zeit sei noch einmal auf die lohnenswerte Serie "Gotham" hingewiesen, die die Stadt des Geschehens in der Zeit vor Batman zeigt und die Entstehung vieler Charaktere veranschaulicht. Die erste Staffel ist unter anderem bei Maxdome oder Amazon Instant Video per Stream zu sehen.

Wer nach der ersten Enttäuschung überhaupt keine Lust auf das Spiel mehr hat, kann sich aber auch an Steam oder den Händler, bei dem der Titel erworben wurde, wenden und das Produkt zurückgeben. Über einen Zeitpunkt, wann ein Patch vorgelegt werden könnte, wollten sich die Entwickler noch nicht äußern. Warner Bros., Batman, Arkham Knight Warner Bros., Batman, Arkham Knight Batman Arkham Knight
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