Windows 10: PC-Hersteller halten sich mit Jubelprognosen zurück

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Die letzten Jahre und vor allem auch die letzten Windows-Versionen haben bei den asiatischen Hardware-Herstellern offenbar durch schleppende Verkäufe und enttäuschte Erwartungen ihren Eindruck hinterlassen. Bei Windows 10 ist man deshalb um so vorsichtiger, ist jetzt aus Taiwan zu hören.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf verschiedene dort ansässige Konzerne berichtet, setzen die Hersteller zwar große Hoffnungen in Windows 10, sie sind jedoch nach den letzten Enttäuschungen deutlich zurückhaltender geworden. Neben dem Umstand, dass die neuen Windows-Versionen seit einiger Zeit nicht mehr für den früher üblichen "Refresh-Cycle" sorgen, also Hardware-Upgrades auf Seiten der Kunden auslösen, gibt es noch einige weitere Faktoren.


Die weltweite Wirtschaftslage hat sich nach Einschätzung der PC-Hersteller noch immer nicht deutlich gebessert, auch wenn der Beginn des neuen Schuljahres zumindest in vielen westlichen Ländern und allen voran den USA für eine etwas erhöhte Nachfrage sorgen wird. Weil es aber insgesamt nicht gerade rosig aussieht, halten die Hersteller die Lagerstände auf einem geringen Niveau.


Acer-Chef Jason Chen erklärte, dass man die Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte eher konservativ betrachte und den Lagerstand so niedrig wie irgend möglich hält, um mit den Ungewissheiten mit Blick auf die Einführung von Windows 10 umgehen zu können. Offenbar will Acer nicht zu viele Geräte produzieren, falls sich Windows 10 nicht wie von Microsoft erhofft gut verkauft.

Die schlechte Entwicklung des Euro-Kurses soll für zusätzlichen Druck auf Acer gesorgt haben, weil das Unternehmen im ersten Quartal 2015 36 Prozent seiner Umsätze auf unserem Kontinent erzielte - aber die Menschen durch den Kaufkraftverlust weniger Geld für neue Technik in der Tasche haben.

Auch beim Vertragsfertiger Quanta sieht man die Markteinwicklung kritisch, auch wenn für die zweite Jahreshälfte mit einem weiteren Anstieg der Stückzahlen gerechnet wird. Im Vergleich zum Vorjahr geht Quanta für das gesamte Jahr 2015 von einer Stagnation der Notebook-Lieferzahlen aus. Dementsprechend sucht Quanta nach neuen Einnahmequellen und will den Anteil der Notebooks an seiner Produktion auf nur noch 40 Prozent absenken. Bisher sind rund die Hälfte aller mobilen PCs vom weltgrößten Notebook-Fertiger. Quanta produziert unter anderem Geräte für Dell, Hewlett-Packard und diverse weitere bekannte Marken. Windows 10, Windows 10 Tablet, Windows 10 PC, Windows 10 Hardware Windows 10, Windows 10 Tablet, Windows 10 PC, Windows 10 Hardware
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