"Batman: Arkham Knight": PC-Version sorgt für Sturm der Empörung

Warner Bros., Batman, Arkham Knight Bildquelle: Batman Arkham Knight
Kaum ist mit "Batman: Arkham Knight" das neueste Spiel mit dem schwarzen Flattermann erschienen, packt die PC-Gamer das kalte Grausen. Allerdings eher weniger wegen des Geschehens in dem Spiel, sondern aufgrund der massiven Performance-Probleme, die der Titel an den Tag legt.
Die Rocksteady Studios und Warner Bros., die hinter dem neuen Spiel stehen, haben bereits zum Release eingeräumt, dass es Probleme mit AMD-Grafikkarten gibt. Diese können zumindest mit einem Treiber-Update behoben werden. Wer nun das Spiel startet und glaubt, endlich wäre alles gut, sieht sich aber schnell enttäuscht. So stößt zahlreichen Nutzern, die sich stets darum kümmern, ihren PC auf aktuellem Stand zu halten, sauer auf, dass sie nicht mehr als 30 Frames pro Sekunde angezeigt bekommen.

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Bei diesem Wert liegt erst einmal die absolute Obergrenze, die ab Werk voreingestellt ist. Inzwischen hat sich eine Möglichkeit gefunden, wie sich das ändern lässt - allerdings ist es dafür erforderlich, selbst in den Tiefen der ini-Dateien Hand anzulegen. Wurde das Spiel via Steam installiert, muss der Nutzer in den Ordner "\steamapps\common\Batman Arkham Knight\BmGame\Config" navigieren, dort die Datei BmSystemSettings.ini mit einem Editor öffnen und den Eintrag MaxFPS=30 hochsetzen. Wenn man Glück hat, lassen sich dann auch höhere Werte verwenden.

Allerdings kann auch das wohl nur wenig über die verbleibenden Probleme hinweghelfen. Selbst bei ordentlicher Hardware soll die Performance viel zu wünschen übrig lassen. Nutzer, die versuchten, über die Grafikeinstellungen ein etwas besseres Ergebnis zu erzielen, berichteten, dass sie kaum spürbare Wirkungen erzielen konnten.


Klickt man sich bei Steam in die Rezensionen durch, erhält man zum großen Teil schlicht den gesenkten roten Daumen angezeigt. Eine Kaufempfehlung mag kaum jemand aussprechen. Inzwischen hat der Hersteller reagiert - aber selbst dies kann den Unmut kaum dämpfen. Denn es gibt zwar eine Zusicherung, dass man sich darum kümmern wolle, doch erklären die Entwickler dann, dass sie sich dafür mit ihrem externen Partner kurzschließen müssen, der für die PC-Portierung zuständig war. Das lässt vermuten, dass so schnell nicht mit einer Besserung zu rechnen ist.

Wer sich das Spiel nicht in der vorliegenden Fassung antun will und lieber doch die Geduld aufbringt, bis die meisten Probleme gelöst sind, kann sich in der Zwischenzeit mit der Serie "Gotham" die Zeit vertreiben, die unter anderem bei Maxdome oder Amazon Instant Video per Stream zu haben ist. Warner Bros., Batman, Arkham Knight Warner Bros., Batman, Arkham Knight Batman Arkham Knight
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