PCs im Stick-Format: Auch Microsoft steigt in die Entwicklung ein

Microsoft, Splendo, iBall Bildquelle: iBall
Verschiedene Hardware-Partner Microsofts haben in der letzten Zeit bereits mit PCs im Format eines USB-Sticks aufgewartet und nun ist der Software-Konzern selbst mit in dem Bereich aktiv geworden. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass entsprechende Produkte zukünftig einen eigenen Bereich in der Hardware-Sparte des Unternehmens bekommen.

SplendoDer Splendo-PC
Vielmehr engagierte sich Microsoft dort, wo es auch einen Markt für entsprechende Geräte ausgemacht hat. Hierzulande wird immer wieder betont, dass es sich um eine gute Möglichkeit handelt, seinen eigenen PC immer mit dabei zu haben und ihn an jedem Monitor schnell einsetzen zu können. Da aber ohnehin die meisten Nutzer bereits mit Smartphones, Tablets und Notebooks ausgestattet sind, hält sich das tatsächliche Einsatzgebiet doch in sehr engen Grenzen.

Anders sieht dies hingegen in Regionen aus, in denen sich die meisten Nutzer lediglich sehr einfache Smartphones und keinesfalls Notebooks leisten können. Microsoft arbeitete bei der Entwicklung des Systems daher mit dem indischen Unternehmen iBall zusammen, das auch erst einmal den Vertrieb übernehmen wird. Herausgekommen ist ein Produkt namens Splendo.

Wie auch andere Geräte dieser Art wird es über einen HDMI-Stecker mit einem beliebigen Fernseher oder Monitor verbunden und verwandelt diesen direkt in einen vollwertigen PC. Angetrieben wird der Rechner durch einen vierkernigen Atom-Prozessor von Intel, der auf 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte integrierten Flash zurückgreifen kann. Zur Erweiterung der Kapazität ist ein Slot für MicroSDXC-Karten vorhanden.

Weiterhin integrierten die Entwickler einen USB- sowie einen MicroUSB-Port, über die Peripheriegeräte angeschlossen werden können. Das ist aber auch via Bluetooth möglich. Für Netzwerkverbindungen steht eine WLAN-Schnittstelle zur Verfügung. Windows 8.1 ist bereits vorinstalliert und eine Upgrade-Möglichkeit auf Windows 10 dürfte obligatorisch sein. Vertrieben wird Splendo zum Preis von umgerechnet rund 125 Euro in Indien.


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