Computer-Händler sind mit unerwartet starkem Stau konfrontiert

Pc, China, Laptop, Computer, Handel Bildquelle: vijesti.me
Wer einen neuen Computer benötigt, kann in den kommenden Wochen beim Kauf wohl mit deutlich geringeren Preisen rechnen. Die großen Elektronikhändler haben einen solchen Stau in ihren Lagern, dass einige von ihnen derzeit überhaupt keine neuen Geräte von den Herstellern mehr annehmen.
Eigentlich hatte die europäische PC-Branche recht optimistische Erwartungen für das zweite Quartal an den Tag gelegt. Wie die Verbraucher auf die Lage in dem Segment reagieren, wurde wohl ziemlich falsch eingeschätzt. So geht man nun dazu über, erst einmal zu versuchen, die bestehenden Bestände loszuwerden, berichtete das Branchenmagazin DigiTimes unter Berufung auf Quellen bei Komponenten-Herstellern.

IDF 2015: Intel "Starbrook" Referenz-Design für "Skylake"-CPUsIDF 2015: Intel "Starbrook" Referenz-Design für "Skylake"-CPUsIDF 2015: Intel "Starbrook" Referenz-Design für "Skylake"-CPUsIDF 2015: Intel "Starbrook" Referenz-Design für "Skylake"-CPUs
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Ein wichtiger Punkt stellt ohne Frage die bald anstehende Veröffentlichung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 10 dar. Anfangs hatte die Branche etwas misslaunig auf die Ankündigung des Software-Konzerns reagiert, eine kostenlose Upgrade-Möglichkeit anzubieten. Immerhin musste man so damit rechnen, dass der Anreiz zum Kauf eines neuen Computers mit dem Betriebssystem entsprechend geringer ausfällt. Auf der anderen Seite ging man aber davon aus, dass die Verbraucher ihre Kaufabsichten so zumindest nicht bis zum Release zurückstellen, sondern bei Bedarf gleich einen neuen Rechner holen, wenn sie ohnehin einfach so das Betriebssystem aktualisieren können.

Letzteres ist aber nicht der Fall. Die Absatzzahlen sind unerwartet schwach und bei den Händlern stauen sich die Lieferungen. Die daraus folgende Reduzierung der Nachbestellungen ist wohl so stark, dass sie binnen kürzester Zeit bis zu den Zulieferern von Komponenten durchschlug.

Skylake wird ausgebremst

Inzwischen ist sogar damit zu rechnen, dass die aktuelle Entwicklung auch längerfristige Folgen haben wird. Intel hatte bereits die Einführung seiner neuen Skylake-Plattform verschoben, damit sich erst einmal die PCs und Notebooks verkaufen, die mit Chips der Vorgängergeneration produziert wurden. Allerdings befürchtet man inzwischen, dass die Absatzzahlen auch dann nicht sonderlich anziehen, wenn neue Technologien eingeführt werden - sei es nun Windows 10 oder Skylake. Denn es zeigt sich schon seit einiger Zeit, dass die einstige Marktmacht Wintel längst nicht mehr einen solchen Einfluss auf die Entwicklung hat, wie noch vor einigen Jahren.

Damit sich die Aufwändige Entwicklung einer neuen Chip-Plattform überhaupt rechnet, könnte Intel die Veröffentlichung immer neuer Generationen bremsen. Das würde in der Konsequenz bedeuten, dass die kommenden Cannonlake-Prozessoren mit ihren 10-Nanometer-Architekturen doch nicht, wie eigentlich vorgesehen, im zweiten Quartal 2016 auf den Markt kommen. Pc, China, Laptop, Computer, Handel Pc, China, Laptop, Computer, Handel k.a.
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