Android M 6.0: Helle & dunke Themes, Apps sichern Daten bei Google

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Google hat Android 6.0 "M" während seiner Entwicklerkonferenz I/O jetzt zwar erstmals öffentlich gezeigt, doch dabei wurden natürlich nicht alle Neuerungen erwähnt. Zwei besonders wichtige Verbesserungen sind die Unterstützung für ein dunkles und ein helles Interface-Theme und die automatische Sicherung von App-Daten auf dem aktuellsten Stand des Nutzers auf Googles Servern.
Wer sich im Einstellungsmenü der Developer-Preview im Bereich der Entwickleroptionen umsieht, entdeckt dort einen neuen Schalter, mit dem man zwischen einem hellen und einem dunklen Theme für die Benutzeroberfläche umschalten kann. Was manche Smartphone-Anbieter bisher auf eigene Faust realisierten, wird mit Android 6.0 also Teil des Betriebssystems, so dass der Anwender je nach persönlichem Geschmack wählen kann welche Variante ihm am ehesten zusagt.

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Die Veränderungen durch die Umstellung fallen relativ moderat aus, werden doch lediglich die sonst dunkel hinterlegten Fläche hell dargestellt und die Schriftfarben umgekehrt. Bisher sind vor allem nur wenige Bereiche der Oberfläche betroffen, so dass fast ausschließlich das Einstellungsmenü angepasst wird. Letztlich könnte das helle Theme vor allem dann nützlich sein, wenn ein besonders hoher Kontrast benötigt wird, sei es wegen einer hellen Umgebung oder eingeschränkter Sehfähigkeit des Nutzers. Das dunke Theme hilft hingegen den Energiebedarf des Displays niedrig zu halten.

Automatische Sicherung aktueller App-Daten bei Google

Eine der wichtigsten Neuerungen in Android 6.0 fiel bei der I/O-Keynote offenbar vorerst unter den Tisch. Das neue Betriebssystem bekommt eine Funktion, bei der die Einstellungen und Daten von Apps künftig ohne Zutun der Entwickler auf Googles Servern gespeichert werden. Bis zu 25 Megabyte darf jede App dabei hochladen und sichern, wobei praktisch alles hochgeladen wird, was das zulässige Kapazitätslimit nicht übersteigt.

Wahrscheinlich muss man sich je nach Sicherheitsmaßnahmen der jeweiligen App-Anbieter weiterhin bei der Inbetriebnahme eines neuen Smartphones für den jeweiligen Dienst einloggen, doch sobald dies erfolgt ist, werden alle Einstellungen und App-Daten einfach auf das neue Gerät synchronisiert, so dass man theoretisch "da weitermachen kann, wo man zuletzt aufgehört hat" auf dem alten Gerät.

Die Sicherung der App-Daten erfolgt laut Googles Dokumentation alle 24 Stunden, wobei Entwickler die Möglichkeit haben, bestimmte Teile des Datenabgleichs zu unterbinden oder ihre Anwendung gleich ganz auszunehmen. Vermutlich müssen die Software-Anbieter ihre Produkte außerdem so anpassen, dass sie Android "M" generell unterstützen, was aber ohnehin eine Voraussetzung für einen einwandfreien Betrieb sein dürfte.

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