Smartphones: Hersteller prügeln sich um stagnierenden Markt

Smartphone, Smartphones, LG, LG L Bello, LG L Fino Bildquelle: LG
Die Absatzzahlen von Smartphones entwickeln sich längst nicht mehr so stark, wie noch vor einiger Zeit. Während die Fronten in unseren Regionen weitgehend geklärt sind, kann in verschiedenen asiatischen Ländern mit neuen Impulsen gerechnet werden - auch wenn es dort aktuell ebenfalls nicht besonders gut lief.
Das ist das Fazit der Marktforscher der GfK zu den Daten des ersten Quartals. Insgesamt wurden in diesem laut den vorliegenden Daten weltweit rund 310 Millionen Smartphones verkauft. Das entspricht einem Wachstum um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Erstmals überhaupt wurden dabei in Westeuropa sogar rückläufige Absatzzahlen verzeichnet. Vor allem in Spanien und Frankreich zeichnet sich dabei eine weitgehende Marktsättigung ab, so dass hier auch im Jahresverlauf nicht mehr viel zu erwarten ist.

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Während im mittleren bis östlichen Europa die Nachfrage zuletzt noch stärker zulegte, rechnet man aber auch hier mit einer spürbaren Beruhigung. Eine wesentliche Rolle hierbei spielt die gesamtwirtschaftliche Lage in Russland. Das Land hat einerseits den größten Markt und schlägt zusätzlich signifikant auf die umliegenden Staaten durch, die ökonomisch in vielen Belangen von der Entwicklung in Russland abhängig sind.

Nach unten ging es zuletzt n China (-14 Prozent) und den asiatischen Schwellenländern (-5 Prozent). "In China wurde die deutlich sinkende Nachfrage nach UMTS-Smartphones bisher nicht durch Wachstum im LTE-Segment ausgeglichen. Wir gehen davon aus, dass der chinesische Markt in der zweiten Hälfte des Jahres wieder wachsen wird, wenn der Ausbau der LTE-Netze weiter Fahrt aufnimmt", erklärte Arndt Polifke, der bei der GfK den weltweiten Telekommunikationsmarkt beobachtet.

In den Industriestaaten Asiens sei ein Vergleich der Entwicklung zum Vorjahr dabei schwierig: In Japan wurden beispielsweise im ersten Quartal 2014 besonders viele Smartphones verkauft, da im April die Umsatzsteuer erhöht wurde, was die Preise erwartbar steigen ließ.

Insgesamt kann man allerdings sagen, dass die LTE-Technik den Durchbruch geschafft hat. Entsprechend ausgestattete Geräte machen inzwischen mehr als die Hälfte der verkauften Smartphones aus. In China wuchs ihr Anteil am stärksten - von 57 Prozent im vierten Quartal auf nunmehr 73 Prozent. Ausschlaggebend war der anhaltende Preisverfall bei LTE-Smartphones. Smartphone, Smartphones, LG, LG L Bello, LG L Fino Smartphone, Smartphones, LG, LG L Bello, LG L Fino LG
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