Google erweitert Blockade von Chrome Extensions von Extern

Google, Windows 8, Browser, Chrome, Metro, Chrome 32 Bildquelle: Google
Google hat eine Änderung in den Sicherheitseinstellungen für Erweiterungen des Webbrowsers Google Chrome bekannt gegeben. Im Chromium Blog erklärte der Suchmaschinenkonzern, dass man die vor genau einem Jahr begonnene Strategie, Erweiterungen zu blocken, die nicht im Chrome Web Store vertreten sind, jetzt auf alle Nutzer ausweiten will.
Im Mai 2014 startete Google diese Sicherheitsmaßnahme zunächst für Windows-Nutzer. Erweiterungen aus externen Quellen ließen sich dann nur noch in bestimmten Ausnahmefällen oder mit einem Trick über eine Drittanbietersoftware installieren. Bei den Ausnahmen will Google weiterhin für Chrome in der Enterprise-Konfiguration Extensions aus nicht von Google direkt geprüften Quellen zulassen. Zudem werden Entwickler Erweiterungen weiterhin lokal testen können.
Google chrome web storeGoogle blockiert künftig Erweiterungen, die nicht im Web Store gelistet sind,... Google chrome web store... somit lassen sich nur noch Erweiterungen installieren, die im Store gefunden werden können.
Für alle anderen Nutzer wird es nun aber Ernst: Google startet eine Bereinigung der Erweiterungen. Extensions, die nicht im Web Store gelistet sind, werden automatisch deaktiviert und sind nicht länger verwendbar. Man will, so der Google-Manager Jake Leichtling, eine 100-prozentige Sicherheit vor Schadcode in Erweiterungen für alle Windows- und Mac-Nutzer erreichen. Mac-Nutzer erhalten diese Sicherheitsfunktion allerdings nach dem aktuellen Plan erst ab Juli diesen Jahres.

Entwickler sind nun aufgerufen, ihre noch nicht überprüften Extensions einzureichen und im Web Store listen zu lassen.

Siehe auch: Google blockiert in Chrome jetzt Erweiterungen aus externen Quellen

Auch wenn das Feature nicht überall auf Gegenliebe stößt, hat Google gute Argumente für die globale Einführung der Blockade. Denn laut den jetzt veröffentlichten Zahlen hat sich das neue System bestens bewährt. Google musste in den vergangene Monaten deutlich weniger Erweiterungen verbannen oder abmahnen, die schadhaften Code in sich trugen. Die Sicherheit der Nutzer ist damit erheblich gestiegen. Auch die Zahl der Support-Anfragen bei Google selbst mit der Bitte, nicht erwünschte Erweiterungen zu deinstallieren, beziehungsweise dabei zu helfen, soll um 75 Prozent zurückgegangen sein.

Rückschritt?

Experten bemängeln jedoch, dass Google sich mit diesen Schritten immer weiter abkapselt und aus dem ehemals so freien und offenen System, einen Schauplatz mit zu vielen harten Regeln und Restriktionen macht.

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