Nicht Terminator sondern NSA: Skynet überwacht Terroristen-Telefone

Film, Killer-Roboter, Terminator 2 Bildquelle: TriStar Pictures
Die künstliche Intelligenz Skynet aus dem Film Terminator gehört neben HAL 9000 aus 2001: Odyssee im Weltraum zu den bekanntesten Computerprogrammen der Filmgeschichte. Fans des machtübernehmenden Computers gibt es allem Anschein nach auch bei der NSA.
Denn wie jetzt bekannt wurde, hat der US-Geheimdienst eines seiner Überwachungsprogramme nach dem Vorbild aus Terminator benannt. Das Skynet der NSA ist ein Projekt zur Überwachung von potentiellen "Gefährdern", also Terroristen und deren Unterstützer. Skynet kontrolliert nach bestimmten Parametern dazu Telefongespräche und bringt so Leute in die Fahndung.

Ringfahndung per Telefonüberwachung

Wie das Magazin "The Intercept" berichtet, stammen die Informationen aus dem riesigen Datenfundus, den Edward Snowden aus seiner Zeit bei den Geheimdiensten veröffentlicht hat. Beweise, dass es dieses Überwachungssystem tatsächlich gibt, wurden auch von einem anderen Journalisten aus eigener Erfahrung bestätigt. So soll der Al Jazeera-Journalist Ahmad Muaffaq Zaidan durch die Ringfahndung auf die Beobachtungslisten der NSA geraten sein.

Verdächtige Parameter

Skynet soll dazu die Metadaten von Telefonaten verwenden. Es wird zum Beispiel nach verdächtigen Bewegungsmustern und Verhalten geschaut. Dazu gehört demnach ein exzessiver Wechsel von SIM-Karten und Handys, Nummern mit nur eingehenden Anrufen oder bestimmte Reiserouten im nahen Osten und Pakistan. Zudem wird geschaut, welche Telefonate ein Ankömmling in einem Land führt, wer angerufen wird, wie lang die Gespräche sind, und so weiter.

Noch einmal zurück zur Film-Vorlage. Dort war Skynet zunächst auch nur ein simples Überwachungsprogramm, das Sicherheitssysteme schützen und kontrollieren sollte. Durch einen selbst herbeigeführten Sicherheitsfall übernahm Skynet die Computer des US-Militärs und führte einen atomaren Erstschlag durch, der als "Judgement Day" einen neuen Weltkrieg auslöste.

Da fragt man sich doch, was in den Entwicklern vorging, die diesen Namen bei der NSA vorschlugen… Eine Hypothese ist, dass es sich auf Arnold Schwarzeneggers alias T-101 berühmten Ausspruch "I'll be back" bezieht, da man per Telefon überwacht, wer sich bei wem zurückmeldet.

Laut Wired hat die NSA zudem ein Programm, das dem Skynet aus Terminator viel eher entspricht, mit einem ebenso absurden Namen. "MonsterMind" soll eines Tages im Falle eines Angriffs oder Terroraktes den Rückschlag selbst organisieren, ohne den Einfluss einer menschlichen Fehlerquelle. Film, Killer-Roboter, Terminator 2 Film, Killer-Roboter, Terminator 2 TriStar Pictures
Mehr zum Thema: Edward Snowden
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