Paul Allen über Windows 10: "Microsoft hat gelernt, wie man zuhört"

Microsoft, Bill Gates, Paul Allen Bildquelle: Microsoft
Es ist zweifellos keine Übertreibung, wenn man sagt, dass Paul Allen die Technikwelt, wie wir sie heute kennen, mitgeprägt hat. Und das obwohl er bereits seit mehr als drei Jahrzehnten nicht mehr hauptberuflich bei Microsoft ist. Der 62-Jährige beobachtet das Redmonder Unternehmen aber natürlich nach wie vor und wurde nun nach seiner Meinung zur aktuellen Entwicklung des Konzerns gefragt.
Auch wenn sicherlich noch die eine oder andere Frage offen ist: Windows 10 wird von den meisten Beobachtern sehr gut bis enthusiastisch aufgenommen. Auch von Paul Allen, der den heutigen IT-Giganten gemeinsam mit Bill Gates im Jahr 1975 (noch in Albuquerque, New Mexico) gegründet hat, gibt es viel Lob für das neue Betriebssystem.
Zum Abschied: Bill GatesPaul Allen und Bill Gates im Jahr 2013

Nicht mehr stur

Gegenüber der New York Times (NYT) sagte der heute als Unternehmer, Kunstsammler und Besitzer von US-Sportmannschaften tätige Allen, dass er vor allem die Art, wie Microsoft auf die Kritik an Windows 8 reagiert hat, schätzt. Die NYT meint, dass er im anlässlich der Build geführten Gespräch regelrecht begeistert war, wie man in Redmond damit umgegangen ist.

"Es ist wie bei einem Schalthebel im Auto. Man erwartet, dass er auf bestimmte Weise funktioniert", so Allen. "Ich glaube, dass Microsoft sich wesentlich verbessert hat, wie man dem Markt zuhört." Gemeint ist damit sicherlich, wie man in Redmond mit Nutzer-Wünschen und -Rückmeldungen umgeht.

HoloLens

Auch HoloLens durfte der Co-Gründer des Unternehmens vor einigen Monaten ausprobieren. Die Technologie bezeichnete er als "sehr interessant", aber womöglich ist Microsoft damit etwas zu früh dran. Allen meint, dass es noch zwei bis drei Jahren dauern dürfte, bis diese Technologie am Massenmarkt ankommt.

Allen, der sich 1983 aus gesundheitlichen Gründen von seiner aktiven Rolle bei Microsoft zurückgezogen hat, steht nach wie vor in Kontakt zu Führungsriege von Microsoft. Mit CEO Satya Nadella trifft er sich etwa zwei Mal im Jahr. Neid auf den Posten hat er aber wohl kaum, was daran liegt, dass Microsoft in so vielen unterschiedlichen Sparten tätig ist.

"Das ist es auch, was ich Steve (Ballmer) und Satya immer gesagt habe: 'Ihr habt deshalb einen so herausfordernden Job, weil ihr mehr Mitbewerber habt als jeder andere große CEO auf der Welt", so Allen.

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Windows 10 Insider Preview
Microsoft, Bill Gates, Paul Allen Microsoft, Bill Gates, Paul Allen PaulGAllen / Twitter
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