Amazon übernimmt ClusterK, Anbieter eines AWS-Preissparmodells

Amazon, Logo, s3, Amazon Web Services Bildquelle: Amazon
Amazon übernimmt das in Palo Alto ansässige junge Startup ClusterK. ClusterK war erst vor wenigen Wochen mit einer Lösung für die Amazon Web Services (AWS) auf dem Markt gekommen, mit denen Kunden ihre Apps zu einem Zehntel des normalen Preises laufen lassen können.
Das Startup ClusterK soll für einen Preis zwischen 20 und 50 Millionen US-Dollar von Amazon aufgekauft worden sein. Das berichtet das Online-Magazin Venture Beat. Die Informationen zu der Übernahme stammen von Marc Parrish, der laut eigenen Angaben zu den bisherigen Investoren von ClusterK gehört. Den genauen Kaufpreis konnte Parrish allerdings nicht nennen. Amazon bestätigte die Übernahmegerüchte auf Nachfrage von Venture Beat mittlerweile. Zu den Details - voranging zu dem Preis - wollte Amazon jedoch nichts sagen, schreibt Venture Beat.

Preissparmodell

ClusterK hatte nach der Veröffentlichung ihres Preissparmodells für die Amazon Web Services viel Aufmerksamkeit bekommen. Immerhin lassen sich mit der ClusterK-Software Apps in den AWS mit einem Preisvorteil von bis zu 90% zum Standard-Angebot betreiben. Zudem gab es für ClusterK daraufhin in einer neuen Finanzierungsrunde 1,2 Millionen US-Dollar Wagniskapital. Das clevere Geschäftsmodell des Startups gilt als zukunftsweisend für die Nutzung schwach genutzter Spots bei den AWS. ClusterK bietet dabei einen Weg, mit dem Kunden ihre benötigten Kapazitäten bei den Amazon Web Services durch die günstigsten Möglichkeiten ersetzen können.

Nun hat sich Amazon mit der Übernahme die dahinterstehende Software einverleibt. Das Angebot soll künftig ein Teil der Amazon EC2 Spot Instances werden.

Team arbeitet künftig bei Amazon

Das kleine Unternehmen besteht in der jetzigen Form seit 2013 und soll in Zukunft bei Amazon in Seattle arbeiten. Das gesamte aktuelle Team wird von Amazon übernommen.

Amazon ist weltweit der größte Anbieter von Cloud-Infrastruktur für die Nutzung von Anwendungen wie für Software as a Service. Die Konkurrenz wie zum Beispiel Microsoft Azure und die Google Cloud Plattform haben lange noch nicht so ein Volumen wie es Amazon hat. Allein im vergangenen Geschäftsjahr machte Amazon mit den Web Services einen Umsatz von 5 Milliarden US-Dollar.

Mehr dazu: Cloud-Geschäft: Amazon dominiert, Microsoft wächst am schnellsten Amazon, s3, Amazon Web Services Amazon, s3, Amazon Web Services Amazon
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