Microsoft: Windows und Office leiden, Cloud entwickelt sich prächtig

Microsoft, Logo, Headquarter Bildquelle: Robert Scoble / Flickr
Die Quartalszahlen des Redmonder Unternehmens sind eine Art Achterbahnfahrt: Zwar konnte man die Vorjahreszahlen sowie die Erwartungen der Analysten übertreffen, einige wichtige Geschäftsbereiche wie das PC-Software-Geschäft und die Xbox-Sparte (bei den Smartphones ist man Kummer gewöhnt) enttäuschten aber. Prächtig entwickelte sich hingegen das Cloud-Geschäft.

3Q15

Das dritte Quartal des internen Geschäftsjahres von Microsoft ist von so manchem Aber geprägt: Denn eigentlich lag man in 3Q15, das den Zeitraum von Januar bis März 2015 erfasst, mit einem Umsatz von 21,73 Milliarden Dollar klar über den Vorgaben, die Erwartungen waren von etwas mehr als 21 Milliarden Dollar (21,06 Mrd. Dollar) ausgegangen (via Ars Technica).

Beim Betriebsgewinn kann man hingegen mit Abers regelrecht um sich werfen: Denn dieser ist um fünf Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar gefallen. Aber Microsoft kann zum Teil nichts dafür, da der starke Dollar dem weltweiten Geschäft in einigen Sparten zu schaffen machte.

Gut schlugen sich die Cloud- und Server-Sparten: Der Umsatz des Cloud-Geschäfts konnte etwa mehr als verdoppelt werden (106%) und lag zuletzt bei 1,5 Milliarden Dollar. Bei Servern bzw. den entsprechenden Lizenzen konnte man einen rund zehnprozentigen Anstieg verzeichnen.

Insgesamt lief das Lizenzgeschäft (Windows, Office, Windows Phone) aber nicht so gut, dieses ist um 24% auf 3,48 Milliarden Dollar gefallen. Bei Windows OEM fiel der Umsatz beispielsweise um 22%, besonders übel erwischte es Office, die Consumer-Verkäufe rutschten um 41% nach unten. Ein Teil dieser Minuswerte ist mit dem schwachen PC-Markt erklärbar, bei Office findet auch ein Wechsel auf die Cloud statt.

Die Sparte Computing and Gaming Hardware hat ebenfalls ein Auf und Ab zu vermelden, unter dem Strich ging es um 4% nach unten: Erfolgreich schlug sich die Tablet-Sparte (+44%), was man dem Erfolg des Surface Pro 3 zu verdanken hat. Das Konsolengeschäft sackte hingegen ab (-24%), was auch durch die zuletzt gesenkten Verkaufspreise zu erklären ist (Stückzahlen nannte das Unternehmen nicht).

Mit Mobiltelefonen setzte man insgesamt 1,4 Milliarden Dollar um, hier betrug der Verlust vier Millionen Dollar. Die Redmonder konnten 8,6 Millionen Lumia-Smartphones verkaufen (+18% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum), diese blieben aber ein Verlustgeschäft, auch hier spielt der starke Dollar eine wesentliche Rolle. Insgesamt konnte Microsoft rund 33 Millionen Mobiltelefone verkaufen, beim Großteil handelt es sich um Feature Phones, vulgo Handys. Microsoft, Logo, Headquarter Microsoft, Logo, Headquarter Robert Scoble / Flickr
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