Windows 10 Entwicklung beschleunigt, mehr Builds für Tester

Windows 10, Windows Insider, 9879 Bildquelle: Microsoft
Microsoft erhöht offenbar die Geschwindigkeit bei der Arbeit an Windows 10. Wie das Unternehmen jetzt verlauten ließ, sollen die Teilnehmer des Testprogramms häufiger mit neuen Vorabversionen versorgt werden, um so schneller neue Features erproben zu können und die Fehlerbeseitigung zu beschleunigen.
Der Leiter des Windows-Insider-Programms Gabriel Aul teilte in einer E-Mail an die Teilnehmer von Microsofts Testprogramm mit, dass man aufgrund der Rückmeldungen der Nutzer der Vorabversionen beginnen will, häufiger neue Builds auszuliefern. Die Windows 10 Technical Preview Builds sollen nun also in kürzeren Abständen an all jene Nutzer ausgeliefert werden, die den sogenannten "Fast Ring" verwenden.

Windows 10 Preview (Build 10056)Windows 10 Preview (Build 10056)Windows 10 Preview (Build 10056)Windows 10 Preview (Build 10056)

Durch die schnellere Auslieferung neuer Builds würden die Tester zwar häufiger "frischen" Code mit neuen Features und Fehlerbeseitigungen erhalten, andererseits könne es aber auch häufiger neue Fehler geben. Wer also den Fast-Ring des Windows-Insider-Programms nutzt, muss sich nun darauf einstellen, dass zwar öfter neue Builds auf dem jeweiligen Testsystem landen, andererseits aber auch öfter Probleme entstehen können. Auch muss man gegebenenfalls mehr Zeit für den Aktualisierungsvorgang reservieren.

Siehe auch: Windows 10: AMD-Chefin nennt Ende Juli als Veröffentlichungstermin

Weitere Angaben zu der schnelleren Auslieferung neuer Builds blieb Aul zunächst schuldig. Unklar ist somit, warum man jetzt "auf die Tube drückt" und auch, wann mit der nächsten offiziellen Vorabversion zu rechnen ist. Hintergrund könnte unter anderem das bevorstehende baldige Ende der Entwicklung von Windows 10 sein, weshalb Microsoft derzeit wohl die letzten Features integriert und bald voll auf die Bereinigung der letzten verbleibenden Bugs setzen dürfte.

Microsoft erweitert mit der Beschleunigung der Build-Releases im Grunde das Entwickler-Team hinter Windows 10 um die Windows Insider, schließlich sollen sie nun noch mehr Fehler finden. Wer nicht in noch kürzeren Abständen mit neuen Preview-Builds versorgt werden will, kann im Grunde einfach in den Einstellungen von Windows 10 auf den "Slow"-Ring wechseln. Man erhält dann erst neue Vorabversionen, wenn diese zuvor ausführlich von den Testern aus dem "Fast"-Ring ausprobiert wurden.

Die Fertigstellung von Windows 10 wird im Sommer erwartet, wobei jüngst Gerüchte aufkamen, dass der sogenannte "Release To Manufacturing" schon im Juli erfolgen könnte.

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