Deutsche Telekom: Erneut hunderttausende IP-Kunden ohne Telefon

Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom
Die großflächige Umstellung der Telefonie auf eine IP-basierte Infrastruktur hat am Wochenende bei der Deutschen Telekom für signifikante Probleme gesorgt. Bundesweit fielen weit über hunderttausend Festnetz-Anschlüsse aus und die Nutzer bekamen über Stunden hinweg lediglich Besetzt-Zeichen zu hören.
Seitens der Telekom bestätigte man die Störung, die am gestrigen Sonntag von 7:45 Uhr bis 11:30 Uhr angedauert haben soll. Doch auch danach funktionierten zahlreiche Telefone noch nicht. Teilweise half ein manuelles Eingreifen der Nutzer selbst, indem diese ihre Router neu starteten oder gar Einstellungen in Speedport- oder Fritzbox-Systemen zurücksetzten.

Die Telekom arbeitet seit einiger Zeit daran, alle Anschlüsse auf IP-Technologien umzustellen. Auf Kunden, die sich dem bislang verweigern und auf ihre analoge Telefonanbindung beharren, wird seit einiger Zeit zunehmend Druck ausgeübt. Sogar Vertragskündigungen sind inzwischen nicht mehr ausgeschlossen.

Dabei zeigt sich immer wieder, dass die bewährte Analog-Technik für Telefonanschlüsse einige Vorteile hat. Das gilt auch bei Störungen, denn diese sind hier zumeist lokal begrenzt. Wenn hingegen zentrale Systeme der IP-Infrastruktur zusammenbrechen, steht gleich eine sehr große Zahl von Kunden ohne Telefon da. Erst im März hatte es einen großflächigen Ausfall gegeben.

Nun folgte ein weiterer. Nach Angaben der Telekom war dieser darauf zurückzuführen, dass sich bei der Umstellung von IP-Anschlüssen ein Software-Fehler eingeschlichen hatte. Bei der Telekom sieht man darin aber keinen Grund, innezuhalten und die aktuelle Strategie zu überdenken oder zumindest ruhiger anzugehen. Fehler lassen sich bei einem solchen Projekt natürlich nicht gänzlich ausschließen, doch scheint die Technik aufgrund der schnellen Ausbreitung anfälliger zu werden.

In Deutschland hat die Telekom bis jetzt bereits rund 5 Millionen Festnetzanschlüsse auf IP-Technik umgestellt und die Migration läuft derzeit auf Hochtouren. Hunderttausend Anbindungen pro Woche schaltet man aktuell um. Das Ziel besteht darin, bis 2018 das komplette Netz umgestellt zu haben.

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