40 Jahre Microsoft: Bill Gates gratuliert mit Brief an Belegschaft

Microsoft, Bill Gates, Paul Allen Bildquelle: Microsoft
Bill Gates hat sich zwar weitestgehend aus dem Tagesgeschäft von Microsoft zurückgezogen, ganz hat er sein Unternehmen aber natürlich nicht verlassen. So hat nun auch Gates selbst und nicht CEO Satya Nadella zum heutigen 40. Jubiläum des Konzerns einen motivierenden Brief an die Belegschaft herausgegeben.
Denn der 4. April 1975 markiert den Tag, an dem Gates gemeinsam mit Paul Allen in Albuquerque, New Mexico, den Grundstein für Microsoft gelegt hat. Vor genau 40 Jahren begann damit die Erfolgsstory, damals noch unter dem Namen Microcomputer-Software, kurz Micro-Soft. Seither hat das mittlerweile in Redmond angesiedelte Unternehmen eine Menge Hochs und Tiefs durchgemacht, bis Microsoft die Revolution angestoßen hat, die den Heimcomputer-Markt schließlich zu dem machte, wie man ihn heute kennt. Heute ist MS ein Unternehmen mit über 120.000 Mitarbeitern weltweit und einem Jahresumsatz von zuletzt über 85 Milliarden US-Dollar.
Zum Abschied: Bill GatesPaul Allen und Bill Gates 1975... Zum Abschied: Bill Gates... und Jahre später.

Visionen und Talente

"Unter der Führung von Satya ist Microsoft besser positioniert als je zuvor, diese Fortschritte zu vollführen. Wir haben die Ressourcen schwierige Probleme zu lösen. Wir sind in jeder Facette des modernen Computing engagiert und sind eng eingebunden, um für die Industrie zu forschen. In meiner Rolle als technischer Berater für Satya, bekomme ich eine Vorabschau von neuen Produkten und bin immer wieder von der Vision und dem dahinterstehenden Talenten beeindruckt. Das Ergebnis zeigt sich in Produkten wie Cortana, dem Skype Übersetzer und HoloLens - und das sind nur einige der vielen Innovationen, die auf dem Weg sind", heißt es in der Ansprache an die Belegschaft. Der Brief an die Mitarbeiter wurde nun unter anderem von Softpedia veröffentlicht. Satya Nadella2014 war ein Aufbruchsjahr. Satya Nadella übernahm den CEO-Posten von Steve Ballmer. In seinen Brief geht Gates aber vielmehr auf seine Zukunftsvisionen ein. Er bedankt sich bei all jenen, die Microsoft zu dem gemacht haben, das es heute ist. Man will gemeinsam den neuen Weg hin zu einer Welt begehen, die Technologie für jedermann noch einfacher verfügbar machen wird, wo Computer, Roboter und Wearables noch selbstverständlicher werden. Meilensteine der MS-Geschichte ließ er aus, er richtet seinen Blick komplett auf die Zukunft. Damit verbunden scheint aber auch ein kompletter Wandel im Konzern zu sein, der jahrelang extrem durch das Betriebssystem Windows geprägt wurde. Unter CEO Satya Nadella wurde die Richtungsänderung eingeleitet.

Surface 3Surface 3Surface 3Surface 3

Innovationen, Flops und Neustarts

Die vergangenen 40 Jahren sind allerdings nicht immer nur Zuckerschlecken gewesen. Wie gut der Konzern auch aus Fehlern lernt, zeigte sich zuletzt erst bei dem ersten Tablet-Computer, den Microsoft in Masse fertigte - dem Surface. Nachdem die ersten zwei Revisionen zwar besonders von den Medien vielbeachtet wurden, scheiterten sie am Markt. Mit dem Surface Pro 3 startete man dann im letzten Sommer einen Neuversuch. Nun folgte das Surface 3. Außerdem legt der Konzern viel Wert auf die Erforschung neuer Technologien und kauft regelmäßig interessante Startups und Unternehmen auf, um ihren Produkten wie Office 365 oder Windows 10 neue, innovative Funktionen hinzufügen zu können. Aber auch durch Zukäufe wie Minecraft wächst MS und holt sich neue Kunden an Bord. Zum Abschied: Bill GatesWindows ist noch immer das meistgenutze OS weltweit.

Revolution, Evolution

Revolutionär waren im Rückblick betrachtet vor allem die 1980er Jahre. 1983 stellte Bill Gates das Textverarbeitung Word vor, zwei Jahre später, 1985, folgte die grafische Oberfläche für das Betriebssystem Windows. Die grafische Nutzeroberfläche machte Windows zu einem Hit und begeisterte die Massen. 25 Jahre Windows Mehr dazu: 25 Jahre Microsoft Windows

Der Brief im Original:

Tomorrow is a special day: Microsoft's 40th anniversary.

Early on, Paul Allen and I set the goal of a computer on every desk and in every home. It was a bold idea and a lot of people thought we were out of our minds to imagine it was possible. It is amazing to think about how far computing has come since then, and we can all be proud of the role Microsoft played in that revolution.

Today though, I am thinking much more about Microsoft's future than its past. I believe computing will evolve faster in the next 10 years than it ever has before. We already live in a multi-platform world, and computing will become even more pervasive. We are nearing the point where computers and robots will be able to see, move, and interact naturally, unlocking many new applications and empowering people even more.

Under Satya's leadership, Microsoft is better positioned than ever to lead these advances. We have the resources to drive and solve tough problems. We are engaged in every facet of modern computing and have the deepest commitment to research in the industry. In my role as technical advisor to Satya, I get to join product reviews and am impressed by the vision and talent I see. The result is evident in products like Cortana, Skype Translator, and HoloLens — and those are just a few of the many innovations that are on the way.

In the coming years, Microsoft has the opportunity to reach even more people and organizations around the world. Technology is still out of reach for many people, because it is complex or expensive, or they simply do not have access. So I hope you will think about what you can do to make the power of technology accessible to everyone, to connect people to each other, and make personal computing available everywhere even as the very notion of what a PC delivers makes its way into all devices.

We have accomplished a lot together during our first 40 years and empowered countless businesses and people to realize their full potential. But what matters most now is what we do next. Thank you for helping make Microsoft a fantastic company now and for decades to come.
Microsoft, Bill Gates, Paul Allen Microsoft, Bill Gates, Paul Allen PaulGAllen / Twitter
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