Uber will Kosten für Führerschein zur Fahrgastbeförderung übernehmen

Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Bildquelle: Uber
Das Fahrdienst-Startup Uber kämpft seit dem Deutschlandstart 2013 mit massiven Problemen vorrangig durch die mächtige Konkurrenz der Taxianbieter. Jetzt hat Manager Fabien Nestmann die neuen Pläne von Uber in einem Interview mit der WirtschaftsWoche enthüllt.
Demnach will Uber noch lange nicht klein beigeben und hat schon einen neuen Trumpf im Ärmel: Man will seinen Partnern, also den Fahrern, die sich beim Fahrdienst-Startup anmelden, die Kosten für einen Personenbeförderungsschein finanzieren. Man werde den Partnern als Anreiz zudem die 150 bis 200 Euro Kosten für die Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer zahlen, wenn sie sich als Taxi- und Mietwagenunternehmer lizenzieren lassen wollen, so Nestmann gegenüber der WirtschaftsWoche.

Umgehung aller rechtlichen Fallstricke?

Damit will sich Uber einen qualifizierten Pool an Fahrer schaffen, die für einen zum Sommer startenden neuen Dienst von Uber zur Verfügung stehen. Rechtliche Fallstricke umgeht das Unternehmen damit soweit es geht schon einmal im Vorfeld des Neustarts. Der neue Dienst könnte dann ohne die ganzen Probleme des Vorgängers (Uber Pop) endlich erfolgreich werden. In Frankreich und Großbritannien macht es UberX bereits vor. Dort ist Uber unter dem Namen UberX bereits gestartet. Insider erwarten, dass UberX auch die Lösung für Deutschland sein wird.

Für Uber ist es zudem die logische Konsequenz aus dem Verbot der Fahrgast-Vermittlung durch den Dienst Uber Pop in Deutschland. Der Zusammenschluss der Taxizentralen Taxi Deutschland hatte gegen Uber Pop erfolgreich geklagt. Vor zwei Wochen hatte das Landgericht Frankfurt entschieden, dass Uber Pop in der derzeitigen Form, sprich ohne Erlaubnis nach dem Personenbeförderungsgesetz und ohne die Klärung einiger steuerlicher und versicherungsrechtlicher Bedenken, nicht länger betrieben werden darf.

Das Urteil wurde bisher allerdings noch nicht vollstreckt, da Taxi Deutschland bisher noch die Sicherheitsleistung von 400.000 Euro schuldig sein soll.

Mehr dazu: Uber Pop darf "Mitfahr-Dienst" nun deutschlandweit nicht anbieten Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Uber
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