Pointer Events: Google verbessert Chrome-Input mit IE-Technologie

Google, Browser, Chrome Bildquelle: Wikipedia
Das Scrolling- und Touch-Verhalten des Google-Browsers Chrome ist insbesondere auf Tablets gelinde gesagt alles andere als optimal. Das liegt daran, dass das Suchmaschinenunternehmen bisher auf Touch Events gesetzt hat. Doch dieses eher sture Festhalten gibt man nun auf und wird künftig auf Pointer Events setzen.

IE-Entwicklung

In den letzten Tagen und Wochen war viel vom Internet Explorer und seinem "Nachfolger" Spartan die Rede, man konnte dabei den Eindruck bekommen, dass alles am IE schlecht war. Das war aber mitnichten so, der Microsoft-Browser hatte auch so machen Vorteil gegenüber Chrome und Co. Allen voran die mit Windows 8 eingeführte Unterstützung des Pointer Events-(W3C-)Standards zum Umgang mit User Input.

Vereinfacht erklärt erweitert die Pointer Events-Methode die traditionellen "Mouse Events" auf alle Eingabe-Szenarien, also Maus, Touch und Stift. Diese von Microsoft erstmals im IE umgesetzte Eingabe-Art hat gegenüber dem Touch Events-Standard - der auch bei Apples Safari zum Einsatz kommt - zweifellos Vorteile.
Pointer EventsPointer Events: Positives tiltX... Pointer Events...und negatives tiltY
Auch Google hat lange Zeit an Touch Events festgehalten, im Gegensatz dazu haben Mozilla und Opera bereits längst auf Pointer Events umgestellt. Nun zieht auch der kalifornische Suchmaschinenriese nach, wie man auf Google Groups bekannt gegeben hat (via The Verge). Die eindeutigen Rückmeldungen der Web-Community hätten dabei zum Umdenken beigetragen, so der Chrome-Anbieter.

Google gibt zu, dass die Umstellung für Scrolling und Touch-Eingaben eine signifikante und längst überfällige Verbesserung mit sich bringen wird. Die Umsetzung wird allerdings noch eine Weile benötigen, da man die Pointer Events auch noch ausführlich in Beta-Versionen von Chrome testen muss.

Google und Microsoft haben in Vergangenheit so manche Auseinandersetzung geführt, hier haben die Rivalen aber zusammengearbeitet: Google-Entwickler Rick Byers bedankt sich explizit bei seinem Microsoft-Kollegen Jacob Rossi, der IE-Mann sei hierbei "sehr hilfreich" gewesen.

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Chrome 41 - Webbrowser von Google
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