Windows 10 SDK ist da: So können Entwickler jetzt direkt loslegen

Windows 10, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 9, Windows 9 Threshold, Windows 9 "Threshold", Windows 9 Technical Preview, Windows 10 Threshold Bildquelle: Microsoft
Der Software-Konzern Microsoft gibt Entwicklern jetzt nicht nur einen Einblick in das kommende Betriebssystem Windows 10, sondern stellt ab sofort auch ein umfassendes Software Development Kit (SDK) bereit. Damit können Programmierer ihre Anwendungen und Treiber vor dem offiziellen Start im August an die neue Plattform anpassen.
Erstmals können sich Entwickler so nun aber auch in der Praxis damit beschäftigen, was es heißt, zukünftig so genannte Universal-Apps für Windows zu erstellen. Dabei handelt es sich um Anwendungen, die sowohl auf PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones funktionieren, obwohl sich die Hardware-Plattformen teilweise voneinander unterscheiden. Über den Windows Store wird dann nur noch eine Version für alle Geräte vertrieben, was hinsichtlich der Übersichtlichkeit ein deutlicher Vorteil für den Nutzer ist.

Der frühe Vogel...

Microsoft empfiehlt Entwicklern, sich möglichst rechtzeitig mit den Neuerungen der Arbeit mit Windows 10 auseinanderzusetzen. Denn es gibt einige Herausforderungen zu meistern. Dies beginnt bei der Benutzeroberfläche von Universal Apps, die von sehr kleinen bis hin zu ganz großen Displays praktikabel sein muss. Im Gegenzug müssen nicht mehr wie bei den bestehenden Windows 8.1-Anwendungen mehrere UI-Projekte gepflegt werden, sondern nur noch eines. Über den verbesserten ViewStateManager lässt sich das Laufzeitverhalten dann testen.

Windows 10 Preview (Build 10041)Windows 10 Preview (Build 10041)Windows 10 Preview (Build 10041)Windows 10 Preview (Build 10041)
Windows 10 Preview (Build 10041)Windows 10 Preview (Build 10041)Windows 10 Preview (Build 10041)Windows 10 Preview (Build 10041)

Nach Aufmerksamkeit verlangen auch die UI-Controls. Denn die Entwickler müssen hier darauf achten, dass das Nutzungsverhalten sich bei der Verwendung von Touch-Eingaben gegenüber Mausklicks unterscheidet. Hier gilt es auch darauf zu achten, dass die Genauigkeit der Eingaben unterschiedlich ist.

Hilfreich für die Arbeit mit Universal-Apps sind die so genannten API Contracts. Diese werden einer Interaktion des Nutzers und der Umsetzung dessen in API-Aufrufe zwischengeschaltet. Vom Betriebssystem bekommt die Anwendung hier Informationen darüber, welche Windows-Features auf der jeweiligen Plattform überhaupt verfügbar sind. So kann es beispielsweise vorkommen, dass eine Applikation auf dem Smartphone auf das Drücken eines Hardware-Buttons reagieren muss, der auf einem PC aber gar nicht vorhanden ist.

Die Vorbereitungen

Um als Entwickler mit der Arbeit an Software für Windows 10 beginnen zu können, ist es erforderlich, für das Windows Insider Program registriert zu sein. Im zweiten Schritt sollte man dafür sorgen, dass die jeweils neueste Fassung der Windows 10 Technical Preview installiert ist. Über das Windows Update kann diese dann im Falle des Falles auf den neuesten Stand gebracht werden. Ist auf dem Testsystem Visual Studio 2015 CTP5 oder früher installiert, muss dieses außerdem erst einmal deinstalliert werden, bevor die verschiedenen neuen Werkzeuge auf den Rechner kommen.

Los geht's

Jetzt kann mit der Einrichtung der eigentlichen Entwicklungs-Umgebung begonnen werden. Microsoft stellt hier verschiedene Tools zur Verfügung, die sich an verschiedene Ansprüche richten. Die Basis bilden dabei aber jeweils das Visual Studio 2015 CTP6 und die Tools for Windows 10 Technical Preview. Benötigt wird weiterhin das Windows SDK for Windows 10, mit dem dann auch für die Windows Universal App Platform entwickelt werden kann. Microsoft liefert diese auch als ISO-Datei aus, die wie gewohnt gemounted werden kann.


Die Entwicklung von Universal-Software beschränkt sich nicht nur auf Programmierer von Anwendungen. Auch bei Treibern will Microsoft einheitliche Ausgaben für alle Geräte ermöglichen. Damit die Entwickler auch hier bereits loslegen können, steht ein gesondertes Windows Driver Kit (WDK) 10 zur Verfügung. Auf der Code-Plattform GitHub stellt das Unternehmen bereits eine Reihe von Samples zur Verfügung, von denen gelernt werden kann, wie Universal-Treiber aufgebaut sein sollten.

Auch an die Hardware-Entwickler selbst hat Microsoft bereits gedacht. Für diese werden verschiedene Hardware-Tools angeboten, mit denen die eigenen Produkte für Windows 10 fit gemacht und ebenfalls die benötigten Treiber entwickelt werden können.

Schlussbemerkung

Microsoft weist darauf hin, dass die bereitgestellten Tools noch nicht in einer finalen Fassung vorliegen. Es handelt sich vielmehr um ein erstes Release, das Entwicklern einen Einblick in die Neuerungen geben soll, die mit Windows 10 auf sie zukommen. In den kommenden Wochen und Monaten soll es immer wieder Updates geben. Und die Entwickler sind auch explizit aufgefordert, Feedback zu geben und so mitzuhelfen, die Sache rund zu machen.

Download
Windows 10 January Preview - ISO-Download
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