SAPs Umstrukturierung erfordert weitere 2.250 Entlassungen weltweit

Software, Sap, Walldorf Bildquelle: SAP SE / Wolfram Scheible
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wird der Umbau des Softwareriesen SAP aus Walldorf weitere Entlassungen nach sich ziehen. Mit dem Firmenchef Bill McDermott kommt nun die zweite Welle der Jobstreichungen, 2250 Angestellte sollen gehen.
McDermott greift hart durch beim Wandel von SAP hin zu einem Unternehmen mit einem größeren Anteil an Cloud-Computing-Angeboten. Auf dem Weg hin zu den neuen Abo-Modellen von SAP muss allerdings nochmals die Personaldecke angepasst werden, bestätigt Reuters nun. Schon 2014 hatte SAP trotz ständig wachsender Auftragslage mit Entlassungen überrascht. Fast 3 Prozent der insgesamt über 75.000 Mitarbeiter weltweit wurden damals eingespart, nun geht es um ähnliche Dimensionen.

Sozialverträglich

In Deutschland waren im vergangenen Jahr etwa 300 Stellen weggefallen. Der Personalabbau soll wie es so schön heißt "sozialverträglich" durchgesetzt werden. Für betroffene Mitarbeiter in Europa soll das vorrangig Vorruhestandsregelungen beinhalten. Es gibt aber auch Abfindungsangebote, berichtet Reuters. SAP-Personalchef Stefan Ries bestätigte den Bericht auf Nachfrage und erklärte, dass die erneuten Stellenstreichungen denn positiven Trend der Maßnahmen aus 2014 nur fortsetzen werden.

Wie Reuters schreibt und Ries unterstrich, werden vielleicht aber nicht ganz so viele Leute das Unternehmen verlassen müssen. Denn mit der Umstrukturierung werden in diesem Jahr wieder in einem kleinen Rahmen auch neue Jobs geschaffen. Einige Mitarbeiter könnten in andere Sparten des Unternehmens wechseln. Wie das im Einzelnen aussieht und wie viele Jobs netto verloren gehen, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Schließlich wird den neuen Abo-Modellen beste Erfolgschancen eingeräumt. Deshalb hat SAP auch allein in 2014 rund 7000 neue Stellen im Cloud-Bereich geschaffen. Ob man ein derartiges Wachstum auch in diesem jahr hinlegen werde, ist noch nicht abzusehen. Ziel sei es jedoch, zum Jahreswechsel wieder mehr Mitarbeiter zu führen als noch 2014/2015.

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