Maxis-Insider: Warum EA das SimCity-Studio geschlossen hat

Simcity, Maxis, Simcity 5 Bildquelle: simcity.com
Gestern wurde bekannt, dass Electronic Arts den Hauptstandort des legendären Entwicklers Maxis schließt. Das von Will Wright mitbegründete Studio bleibt zwar als Marke erhalten, viel mehr als Die Sims wird aber von Maxis wohl nicht übrigbleiben. Der Erfolg der Lebenssimulation ist laut eines (Ex-)Mitarbeiters für das nun erfolgte Aus mitverantwortlich.
Geld. Das ist das erste Wort, das ein von der Schließung des Standortes in Emeryville betroffener Mitarbeiter als Grund für die jüngste EA-Entscheidung nennt. Auf Reddit erläutert dieser recht detailliert, wie es soweit kommen konnte. Der Reddit-Nutzer, der sich vertexnormal nennt, meint, dass die Probleme auf das Jahr 2000 zurückgingen.

Denn der Anfang vom Ende habe damit begonnen, dass die SimCity-4-Erweiterung nicht so "Geld gedruckt" habe wie es damals das Die Sims-Debüt getan habe. Das Debüt der Lebenssimulation habe etwa 16 Mal so viel Geld eingespielt als es gekostet hat. Das habe zur Folge gehabt, dass SimCity-Arbeit hinten angestellt worden ist, um Die Sims 2 entwickeln zu können. Und der Erfolg gab den Verantwortlichen Recht, auch die Fortsetzung sorgte für enorme Einnahmen.

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Der Maxis-Insider erläutert daraufhin detailliert die Struktur von EA und welchen Prozess man als Entwickler absolvieren muss. Kurz gesagt: Dieser ist unflexibel, sobald eine Entscheidung getroffen worden ist, wird daran auch nicht mehr gerüttelt. Beispielsweise habe es bereits kurz nach der Ankündigung des aktuellsten SimCity Klagen gegeben, dass die Städte zu klein seien sowie zur Online-Pflicht - Änderungen daran waren aber strukturell ausgeschlossen.


Schwerfälliges "Schiff"

Er zeigt aber durchaus auch gewisses Verständnis für diese EA-Vorgehensweise: Der Konzern sei eben ein "sehr großes Schiff" und es bedarf viel Energie und Zeit, wenn man den Kurs ändern will. Grund dafür sei eben Geld, kleinere Firmen seien flexibler, können aber nicht im selben Ausmaß wie EA das "lange Spiel" mitmachen.

EA sei auch besser als sein Ruf: Im Gegensatz zu früher versuche der Publisher Talente zu behalten und Entlassungen zu minimieren. Mitarbeiter werden (inzwischen) sehr gut behandelt und auch bezahlt. Dennoch mache ihn das Aus für das Studio natürlich sehr traurig.

Siehe auch: Maxis - EA schließt SimCity-Hauptstandort, Marke bleibt bestehen
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