Mobilfunk-Preise sollten steigen: Vodafone will Geld für 5G-Ausbau

Mobilfunk, Vodafone, Netzbetreiber Bildquelle: Vodafone
Geht es nach der Meinung des Vodafone-Chefs Vittorio Colao bezahlen Kunden aktuell nicht genug für Verbindungen über Mobilfunk. Um den Aufbau der kommenden 5G-Netz-Generation finanzieren zu können, müssten deshalb die Gebühren angehoben werden.

Preiserhöhung für Netzausbau

Vittorio Colao, seit 2008 CEO von Vodafone, hat auf dem Mobile World Congress eine Forderung gestellt, die wohl bei keinem Kunden so richtig gut ankommen dürfte: er fordert höhere Preise für Mobilfunkdienste! Der Vodafone-Chef ist sich sicher, dass europäische Mobilfunk-Anbieter aktuell zu wenig von ihren Kunden verlangen, um den anstehenden Ausbau von neuen Mobilfunktechniken finanzieren zu können. "Die Preise müssen steigen, wenn wir Investitionen in 5G haben wollen", teilt Colao laut dem Bericht von Heise vor Journalisten auf dem MWC mit.
Infografik: Vodafone-TarifeVodafone-Tarife
Darüber hinaus ist sich der oberste Vodafone-Manager sicher, dass sich aktuell zu viele Mobilfunkanbieter auf dem Markt tummeln - und diesen dadurch unnötig ausbremsen. Deshalb wäre es nach Ansicht Colaos für den europäischen Mobilfunkmarkt gut, wenn es mehr Fusionen gäbe. Seine Meinung vertritt der Vodafone-CEO dabei mit durchaus drastischen Worten: "Wenn man zu viele Player hat, zerstört das eine Industrie. Und dann gibt es nicht mehr Wettbewerb, sondern mehr Zerstörung."

Auch die Verschlüsselung missfällt

Die Aufmerksamkeit auf der großen Mobilfunkmesse nutzt Vittorio Colao auch noch, um ein anderes sensibles Thema anzusprechen. So sind dem Vodafone-Chef aktuelle Vorstöße von Anbietern wie Apple, von vornherein keinen Zugriff mehr auf Nutzerdaten zu haben, ein Dorn im Auge. "Die Verschlüsselung von Google, Apple, Facebook ist ein Weg, die Kunden zu schützen. Gut. Aber die Kunden wollen auch nicht in die Luft gejagt werden, wenn sie in den Supermarkt gehen", ist sich Colao sicher. Deshalb würde Vodafone Behörden in einem transparenten Verfahren Zugang zu Nutzerdaten gewähren.

Natürlich steht es jedem frei, seinen Einschätzungen zur Marktlage Ausdruck zu verleihen - vor allem auch dem wichtigsten Manager eines großen Mobilfunkanbieters auf einer Fachmesse. Die Art, wie der Vodafone-Chef aktuell mit sensiblen Themen wie Preisgestaltung und Verschlüsselung von Nutzerdaten umgeht, kann man aber durchaus als grob bezeichnen.

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