Skandal bei Taxikonkurrent Uber: Daten von 50k Fahrern entwendet

Hacker, Tastatur, Maus Bildquelle: Davide Restivo / Flickr
Der Taxikonkurrent Uber hat einen Angriff auf die Daten seiner registrierten Fahrer zugeben müssen. Laut dem Unternehmen hat man den Zugriff auf die Datensätze von über 50.000 Fahrern entdeckt. Der Vorfall soll schon Monate zurück liegen und nur Fahrer aus den USA betreffen.
Informationen über die Nutzung der Daten liegen aber aktuell dennoch nicht vor. In einem Blogeintrag hat Uber-Rechtsberaterin Katherine Tassi den Vorfall publik gemacht (via cnet). Zunächst wurden die Fahrer verständigt, heißt es. Rückmeldungen zu Vorfällen, die jetzt mit dem Datenklau in Verbindung gebracht werden können, also zum Beispiel Identitätsdiebstahl für Einkäufe im Internet, sind bisher noch nicht gemeldet worden. Die Datensätze, zu denen Fremde Zugriff erlangten, sollen nur die Namen und Führerschein-Ids der Fahrer enthalten.

Aufklärung?

Laut Tassi habe das Unternehmen Anzeige erstattet und versuche den Vorfall aufzuklären. Das allerdings ist im Hinblick auf weitere Details zu dem Hack etwas fraglich: Denn derzeit ist es ein wenig unklar, wie Uber den Diebstahl der Daten genau bemerkt hat. Es gibt Hinweise, dass der Zugriff von außen bereits vor fast einem Jahr erfolgte, und der Fahrdienst selbst erst im Herbst den Hack entdeckt hat. Tassi erklärte, der Hack sei im Mai vollzogen und Mitte September entdeckt worden. Warum man erst jetzt, über fünf Monate nach der angeblichen Feststellung des Vorfalls die Öffentlichkeit informiert, wirft allerdings ein schlechtes Licht auf das Unternehmen.

Expansionsende in Sicht

Für Uber sieht es derzeit auch in Deutschland nicht rosig aus. Das Unternehmen hat in dieser Woche bestätigt, dass man vorerst keine weitere Expansion plane, da der Markt sich nicht als lukrativ erweist.

Uber ist bisher in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt und München tätig. Dort gibt es aber auch einen Stopp, denn das Unternehmen will keine neuen Anmeldungen für Fahrer freischalten, solang es rechtliche Hürden für ein lohnendes Geschäft gibt, schreibt das Handelsblatt: Seit einiger Zeit ist die so genannte "35-Cent-Regel" in Kraft, die als Preisgrenze dem Unternehmen nur erlaubt, einen Preis von 35 Cent je Kilometer zu berechnen. Das wiederum macht das Geschäftsmodell sowohl für Fahrer als auch für Uber uninteressant, da weniger verdient werden kann.

Mehr zum Thema: Uber analysiert fremdgehende Fahr-Kunden und bekommt Ärger Hacker, Kriminalität, Angreifer, Cybercrime, Hacking Hacker, Kriminalität, Angreifer, Cybercrime, Hacking
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