Bei deutschen TV-Machern herrscht Panik vor Online-Anbietern

Xbox 360, Tv, Fernsehen, Fernseher, Entertainment, Unterhaltung, Arte Bildquelle: Microsoft
In der Fernsehbranche herrscht unterschwellig Panik vor den großen Inhalte-Anbietern im Internet. Auf der Konferenz TV-Komm, auf der man gerade zusammenkommt, wurden Amazon, Apple, Google und Microsoft als die eindeutigen Gegner für die TV-Macher gekennzeichnet.

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Diese würden mit der Medienindustrie und der Politik Hase und Igel spielen, beklagte Axel Meiling von der Firma Mücke Sturm & Company in seiner Keynote. Diese seien auf den Verbreitungs-Plattformen von Inhalten inzwischen quasi omnipräsent und würden dies nutzen, um sich ihre eigenen Regeln zu machen und einer nationalen Kontrolle zu entziehen.

Allein in Deutschland könnten die Video-Angebote der vier großen US-Konzerne inzwischen auf rund 140 Millionen festen und mobilen Endgeräten angesehen werden. Dabei würden die Unternehmen von PCs, Notebooks, Smartphones und Tablets zunehmend mit eigenen Technologien und gezielten Übernahmen konsequent auf alle weiteren Plattformen expandieren.

TV-Sender warnen vor Werbebranche

Die Angst vor den Online-Anbietern treibt bei Vertretern der Fernseh-Branche dabei durchaus auch seltsamen Blüten. So warnte Meiling beispielsweise eindringlich, dass man bei Google schlicht an die Werbewirtschaft verkauft werde - als ob die Fernsehmacher mit dieser nichts zu tun hätten. Entsprechend Widersprüchlich wurde die Keynote in sich, als er wiederum durch Plattformen wie Android for TV eine verbesserte Einschaltquoten- und performance-basierte Werbeerfolgsmessung prognostizierte, die natürlich auch Auswirkungen auf die nationalen Anbieter habe.

Und auch der Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), Thomas Langheinrich, plädierte dafür, die Position der deutschen TV-Macher gegenüber den Interent-Konzernen aus den USA zu stärken, in dem "alte Zöpfe der Regulierung" abgeschnitten würden - konkret genannt wurden hier die Werbezeitenbeschränkungen, die festlegen, wie viel Werbung dem Fernsehzuschauer maximal vorgesetzt werden darf.

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