Lenovo will PC-Kunden über Vorinstallation mitentscheiden lassen

Vorinstallation, Image, Windows DVD, Windows 8 DVD, Windows 8.1 DVD Bildquelle: Misco.be
Der chinesische Computerhersteller Lenovo will positive Lehren aus der Aufregung um die Vorinstallation von Adware auf bestimmten Notebooks aus seiner Produktion ziehen. Man erwägt dabei auch, die Nutzer entscheiden zu lassen ob und wenn ja was ab Werk vorinstalliert werden soll.
In einer weiteren Erklärung zum Thema Superfish-Adware kündigte Lenovos Chief Technical Officer (CTO) Peter Hortensius an, dass man das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen wolle. Dazu gehört nicht nur, dass das Unternehmen mit Microsoft und den Sicherheitsdienstleistern Symantec und McAfee zusammenarbeitet, um die automatische Abschaltung und Entfernung der Superfish Visual Discovery Adware zu gewährleisten.
Superfish Visual DiscoverySuperfish-Werbung bei Amazon... Superfish Visual Discovery...und in Googles Suchergebnissen
Zusätzlich will man nun daran arbeiten, eine Reihe von Entscheidungen zu treffen, die zunächst zwar nur die für Privatanwender konzipierten Notebooks der IdeaPad-Sparte betreffen, längerfristig aber ausdrücklich auch auf eine Steigerung der Sicherheit von Lenovos anderen Produkten wie etwa ThinkPad-Notebooks und Think-PCs, Tablets und Smartphones abzielen.

Lenovo-PCs bald mit "blankem" Windows?

Zu den Maßnahmen gehört auch, dass die Erschaffung "saubererer PC-Images" für die Vorinstallation ab Werk in Betracht gezogen werden soll. Darüber hinaus wolle man eng mit den Nutzern sowie Experten für Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre kooperieren, um "die richtige Strategie für die Vorinstallation" möglichst schnell zu finden. Bei allen Überlegungen wolle man selbst für die Meinungen der größten Kritiker offen sein, um so letztlich bessere Produkte zu liefern.

Lenovo will nun bis zum Ende der Woche erste konkrete Vorschläge formulieren, wie man bei Twitter verlauten ließ. Dort hieß es, dass man das Thema "Preload-Strategie" - also welche Software überhaupt ab Werk auf den PCs von Lenovo installiert sein soll - und die Gestaltung von besseren Vorinstallations-Images mit den Nutzern der Geräte, künftigen Kunden und im Grunde der gesamten Öffentlichkeit diskutieren möchte.

Siehe auch: Lenovo: Keine Adware mehr auf Notebooks - UPDATE: Weitere Infos

Bei Twitter fielen die Reaktionen schon jetzt recht eindeutig aus, dort fordern viele Kunden den grundsätzlichen Verzicht auf "Bloatware" beziehungsweise "Crapware". Das würde bedeuten, dass Lenovo seine PCs künftig zumindest teilweise ohne jedwede Art von Drittanbieter-Software ausliefern könnte, also mit nichts anderem als Windows und den dazugehörigen Treibern für die Hardware. Ähnlich geht auch Microsoft bei den sogenannten Signature Edition PCs vor, die von dem Softwarekonzern mit optimierten Images ohne Crapware vertrieben werden.

Download
Lenovo Superfish Adware-Uninstaller
Vorinstallation, Image, Windows DVD, Windows 8 DVD, Windows 8.1 DVD Vorinstallation, Image, Windows DVD, Windows 8 DVD, Windows 8.1 DVD Misco.be
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren33
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Aktuelle IT-Stellenangebote

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 17:00 Uhr Gigaset ME Smartphone (5 Zoll (12,7 cm) Touch-Display, 32 GB Speicher, Android 5.1.1)
Gigaset ME Smartphone (5 Zoll (12,7 cm) Touch-Display, 32 GB Speicher, Android 5.1.1)
Original Amazon-Preis
351,48
Im Preisvergleich ab
322,05
Blitzangebot-Preis
299,00
Ersparnis zu Amazon 15% oder 52,48

Lenovos Aktienkurs

Lenovos Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Tipp einsenden