Apple soll aggressiv Spezialisten für große Akkus abwerben

Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr
Der Computerkonzern Apple arbeitet wohl am Aufbau einer eigenen großen Abteilung zur Entwicklung neuer Akkus und soll dafür in den Personalbeständen potenzieller Konkurrenten gewildert haben. Aufgrund dessen hat der Stromspeicher-Spezialist A123 Systems jetzt Klage gegen das Unternehmen eingereicht.
In der Klageschrift wird dem Konzern vorgeworfen, dass mindestens fünf hochgradig spezialisierte Fachleute abgeworben worden sein sollen. Wenn diese nun bei Apple ebenfalls an neuen Akkus arbeiten sollten, wäre das eine Verletzung von Konkurrenzausschluss-Verträgen. Wegen entsprechender Klauseln in den Arbeitsverträgen wurden auch die fraglichen Ex-Mitarbeiter der Firma verklagt.

Laut einem Bericht des US-Magazins CNet soll Apple im Juni des letzten Jahres mit einer aggressiven Kampagne zur Abwerbung von A123 Systems-Fachkräften begonnen haben. Laut der Klageschrift zielte dies wohl vor allem auf Mitarbeiter ab, die in unternehmenskritischen Bereichen der Entwicklungs- und Test-Abteilungen arbeiten.

Unklar ist unterdessen noch, was Apple in dem Bereich aktuell zu tun gedenkt. Bei den Klägern geht man aber offensichtlich davon aus, dass der Konzern zumindest zum Teil auf dem gleichen Gebiet aktiv werden will, wie man selbst. A123 Systems entwickelt vor allem größere Energiespeicher für Industrieanlagen aber eben auch für elektrisch betriebene Fahrzeuge. So gehört die Firma zu den weltweit größten Herstellern von Akkus für Elektro-Busse.

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Sollten sich die Vorwürfe als wahr herausstellen, dürfte das Gerüchte untermauern, dass Apple tatsächlich selbst an Entwicklungen im Automobilbereich arbeitet. Denkbar wäre dann beispielsweise ein autonom fahrendes Elektro-Auto. Der Konzern wäre nicht das erste IT-Unternehmen, das in dem Segment aktiv wird. Auch Google arbeitet seit Jahren intensiv an selbstfahrenden Systemen. Apple, Tokio, applestore Apple, Tokio, applestore d. FUKA / Flickr
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