Anonymous-Hacktivist Jeremy Hammond ist nun offiziell Terrorist

Lulzsec, Meme, Lulz Security Bildquelle: Lulzsec
Jeremy Hammond, ein Hacktivist aus dem Umfeld von Anonymous und LulzSec, muss nicht nur damit leben, zu einer sehr langen Haftstrafe verurteilt worden zu sein. Von den US-Behörden wird er außerdem auf einer Beobachtungsliste für Terroristen geführt, wie aus einem nun öffentlich gewordenen Dokument hervorgeht.
Hammond war an mehreren Aktionen der LulzSec-Gruppe beteiligt. Bei dem gegen ihn geführten Verfahren gestand er beispielsweise, maßgeblich an dem Angriff auf den privaten Nachrichtendienst Stratfor beteiligt gewesen zu sein. Dieser liefert Wirtschafts-Unternehmen und verschiedenen Organisationen unter anderem ähnliche strategische Lageeinschätzungen, wie es Geheimdienste gegenüber Regierungen und Behörden tun. Nach dem Hack wurde unter anderem das E-Mail-Archiv Stratfors im Netz veröffentlicht.

Auszüge auf Jeremy Hammonds Terror-AkteAuszüge auf Jeremy Hammonds Terror-AkteAuszüge auf Jeremy Hammonds Terror-AkteAuszüge auf Jeremy Hammonds Terror-Akte

Wie das US-Magazin The Daily Dot nun berichtet, habe man ein Dokument zugespielt bekommen, aus dem hervorgeht, dass Hammond inzwischen über einen eigenen Eintrag in der Terrorist Screening Database (TSDB) der US-Bundespolizei FBI verfügt. Dies bedeutet, dass er aus Sicht der US-Behörden ein mögliches Mitglied einer terroristischen Organisation und zeitlebens entsprechend gebrandmarkt ist.

Auf der Liste steht er neben einer ganzen Reihe anderer Personen, die wirklich oder vermeintlich zum Umfeld von Organisationen gehören, die von den US-Behörden als terroristisch eingestuft werden. Das reicht von der arabischen Al Qaeda, Shabaab aus Somalia bis hin zu den FRAC-Guerilla aus Kolumbien. Seit seiner Verhaftung im Dezember 2012 befindet sich Hammond in Haft und sitzt eine Gefängnisstrafe von zehn Jahren ab.

Geheimhaltung ist angesagt

Bei dem Dokument, welches das Magazin vorliegen hat, handelt es sich um eine Notiz für die US-Staatsanwaltschaft. Die Kennzeichnung weist den Empfänger an, das Papier nach Kenntnisnahme zu vernichten. Es enthält außerdem die klare Anweisung, den Betroffenen nicht davon zu unterrichten, dass er in der Datenbank als Terrorist geführt wird. Polizeieinheiten, die später mit Hammond in Kontakt kommen, sollen außerdem vorsichtig agieren, damit dieser möglichst keinen Verdacht schöpft.

So sollen sich die Beamten beispielsweise nicht dazu hinreißen lassen, ihn zu schikanieren oder bei einer Festnahme anders zu behandeln, als bei jedem anderen Menschen. Damit will man offenbar sicherstellen, dass Maßnahmen zu einer weitergehenden Überwachung der fraglichen Personen nicht dadurch erschwert werden, dass diese stärkere Vorkehrungen treffen.

Zum Thema: Stratfor-Hack: Journalist & Anonymous-Kontakt zu 5 Jahren verurteilt Lulzsec, Meme, Lulz Security Lulzsec, Meme, Lulz Security Lulzsec
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