Nachwehen des Hacks: Sony verschiebt Quartalsbericht

Sony Pictures, The Interview, Sony-Hack Bildquelle: IMDB
Nach den Hackerangriffen vom vergangenen November läuft bei Sony noch immer nicht alles wie gewohnt: Der japanische Konzern hat jetzt sogar offiziell um Aufschub für die Veröffentlichung der Quartalszahlen bitten müssen.
Aufgrund von einer "ernsthaften Störung der Netzwerksysteme nach einem Cyberangriff auf Sony Pictures Entertainment im November 2014" könne die Veröffentlichung nicht wie angekündigt erfolgen, gab Sony am Freitag bekannt. Eigentlich ist die Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2014 für den 4. Februar geplant. Doch nun muss Sony eingestehen, dass man nach den Hackerangriffen noch keine abschließenden Angaben zu dem Quartal machen kann. Der Sicherheitsbericht ist noch nicht fertig und man hat noch keine Übersicht zu Einnahmen und Ausgaben bei Sony Pictures, da einige Systeme noch immer abgeschaltet sind.

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Sony war in den vergangenen Monaten Opfer zahlreicher Attacken geworden. Der Hauptangriff war der Veröffentlichung des Kinofilms "The Interview" gewidmet und betraf Sony Pictures Entertainment. Anschließend musste der Konzern noch Ausfälle vom Playstation Network hinnehmen.

Für den Geschäftsbetrieb bei Sony Pictures hieß der Angriff, auf die normalen Kommunikationsmittel zu verzichten. Noch Mitte Januar konnten die Angestellten laut der Nachrichtenagentur Reuters nicht auf ihre Emails und das Intranet zugreifen. Damit seien auch große Teile des Rechnungswesens noch außer Gefecht.

Sony wird am 4. Februar aber dennoch ein Meeting für die Bekanntgabe der Geschäftszahlen abhalten. Dabei wird Sony Pictures außen vor bleiben und damit auch die abschließenden Zahlen für den Gesamtkonzern. Experten vermuten große finanzielle Verluste aufgrund der Angriffe. Die seien gar nicht so sehr mit dem Hack selbst, sondern aufgrund der anschließenden Maßnahmen des Konzerns aufgelaufen. Sony sei in Teilen nun seit über zwei Monaten nahezu lahmgelegt und musste in Windeseile ein alternatives System für Kommunikation aufbauen, um den Hackern nicht weitere Firmengeheimnisse zu offenbaren. Auch der Personaleinsatz sei nicht unerheblich gewesen. Der Erfolg von "The Interview" könne diese Verluste nicht auffangen. Wie groß die Kluft ist, wird man wahrscheinlich erst zur Bekanntgabe der Geschäftszahlen des vierten Quartals im Mai wissen.

Siehe auch: The Interview ist für Sony erfolgreichster Online-Start aller Zeiten

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