Spartan-Browser in Windows 10: 'Hitzige' Debatten um Engine-Wahl

Windows 10, Spartan, Spartan Browser, Spartaner, 300 Bildquelle: Warner Bros.
Seit Beginn der Berichte zum neuen Microsoft-Browser Spartan, der gemeinsam mit Windows 10 kommen soll, steht vor allem eine Frage im Vordergrund: Warum setzt Microsoft auf die eigene Trident-Rendering-Engine und nicht etwa WebKit oder den Google-Fork Blink. Die Antwort hat mit den beiden dahinter stehenden Unternehmen zu tun, also Google und Apple.
Der bekannte Microsoft-Insider Paul Thurrott hat von einer seinen Angaben nach gut informierten und zuverlässigen Quelle bei Microsoft erfahren, dass es zum Thema Spartan-Browser in Redmond "hitzige Diskussionen" im Zusammenhang mit der Rendering-Engine gegeben habe.

WebKit, Blink, Trident oder Trident-Fork?

In einem Blogbeitrag beschreibt Thurrott, dass sich auch Microsoft wie viele Außenstehende gefragt hat, ob man auf eine eigene "abgespaltete" und "Fork" genannte Version von Trident setzen soll oder auf Apples WebKit bzw. Googles Blink, das seinerseits ein WebKit-Fork ist, zurückgreift. Microsofts neuer Browser Edge (Project Spartan)Spartan: Die (von Neowin nachgebaute) neue Optik des neuen Microsoft-Browsers Demnach gab es bei Microsoft intern lange Zeit eine heftige Debatte, ob man Trident fallenlassen soll und stattdessen auf WebKit(-Basis) setzt. Der Redmonder Konzern soll dabei über Monate WebKit und Blink analysiert haben. Und man kam zum Schluss: Blink wäre die bessere Wahl und die Google-Entwicklung werde das auch auf absehbare Zukunft bleiben.

Microsoft hat sich aber dennoch entschieden, bei Trident zu bleiben und zwar laut Thurrott aus einem einzigen Grund: Google. Zum einen ist die Beziehung zwischen Microsoft und Google ohnehin nicht die beste, aber das ist nicht die eigentliche Erklärung. Vielmehr bzw. auch spielt der "Kampf" zwischen Google und Apple eine wesentliche Rolle.

Denn aus strategischen Gründen macht Google mit Blink nun das, was Apple mit WebKit macht, nämlich was man will bzw. ausschließlich das, was einem selbst nutzt. Deshalb macht man im Fall von Blink nicht unbedingt das, was für die Engine an sich am besten ist, sondern eben was diesbezüglich gut für Google ist.

"Herkulesaufgabe" mit gutem Ende

Microsoft hat sich in weiterer Folge alle Möglichkeiten angesehen, darunter Blink seinerseits zu "forken" oder mit Apple zusammenarbeiten, sich aber letztlich für einen eigenen Trident-Fork entschieden. Laut Thurrott sei das auch eine "Herkulestat", also alles andere als leicht gewesen. Vom Ergebnis sei man aber auch intern "freudig überrascht", was auch für die Nutzer gelten werde, so der Informant zu Thurrott.

Siehe auch: Spartan-Browser soll Standard in allen Windows-10-Versionen sein

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