Sommer in Australien: Rekordhitze zwingt das Internet in die Knie

Server, Datenzentrum, Hosting Bildquelle: SAP
Auch was gutes und schlechtes Wetter ist, liegt im Auge des Betrachters. In Australien war das Wetter dieser Tage zumindest aus Sicht der Betreiber von Datenzentren ziemlich schlecht: Der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite und sorgte dafür, dass zahlreiche Menschen keine Internetverbindung mehr bekamen.
Betroffen waren tausende Kunden von iiNet, dem zweitgrößten Breitband-Provider des Landes, in der Region um Perth. Am gestrigen Nachmittag kletterten die Temperaturen in der Stadt auf einen Wert von 44,4 Grad Celsius. Wie das Unternehmen mitteilte, seien durch die Hitze verschiedene Dienste nicht mehr verfügbar gewesen. Die Klimaanlagen des Datenzentrums vor Ort kamen an die Grenze ihrer Belastbarkeit.

Perth: iiNet-MeltdownPerth: iiNet-MeltdownPerth: iiNet-MeltdownPerth: iiNet-Meltdown

Die Techniker befürchteten, dass dies schlimmere Folgen nach sich ziehen konnte. "Aufgrund der Temperaturen auf Rekordniveau haben wir unsere Server im Datenzentrum Perth als Vorsichtsmaßnahme heruntergefahren", erklärte ein Unternehmenssprecher. Infolge dessen waren verschiedene Online-Dienste des Providers nicht mehr abrufbar. Kunden, bei denen die DSL-Verbindung noch aktiv war, blieben im Wesentlichen online. Doch wer eine neue Verbindung aufbauen musste, war dabei erfolglos, da auch die Authentifizierungs-Systeme in dem Datenzentrum vom Netz gingen.

Hinzu kam, dass betroffene Kunden, die sich besorgt an die Hotline des Providers wandten, auch hier keine große Hilfe bekamen. Denn auch die Call Center waren ohne betriebsbereite Server nicht einsatzfähig. Einen Teil der Anfragen habe man aber umleiten können.

Die Reaktionen der Nutzer waren höchst unterschiedlich. Einige reagierten gelassen bis amüsiert. "Mein ISP @iiNet ist down, weil es zu heiß (44C) für ihre Server ist. Das ist das australischste, was ich je gehört habe. Es ist zu heiß fürs Internet", schrieb eine Kundin. Andere waren hingegen kritischer und warfen dem Unternehmen vor, sich nicht ausreichend auf die Verhältnisse am Standort eingestellt zu haben. "iiNet, werde dir klar darüber, dass das Australien ist. Hier ist es heiß", kritisierte ein andere Nutzer. Nach sechseinhalb Stunden konnten die Systeme letztlich wieder angefahren werden. Weltraum, Sonne, Sonneneruption Weltraum, Sonne, Sonneneruption NASA
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